38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft
Baden-Württemberg investiert 2025 massiv in Forschung und Innovation. Das Wirtschaftsministerium stellt der Fraunhofer-Gesellschaft 38,1 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Großteil der Mittel fließt in zukunftsweisende Projekte, darunter eine 101 Millionen schwere Wasserstoff-Initiative in Freiburg.
Den größten Förderanteil in Höhe von 101 Millionen Euro erhält das Projekt HYKOS-H2T am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Dieses Wasserstoff-Forschungsprogramm wird gemeinsam vom Bund und dem Land Baden-Württemberg finanziert und soll nachhaltige Energielösungen vorantreiben.
Weitere 26,3 Millionen Euro sind für die Modernisierung von Forschungseinrichtungen an verschiedenen Fraunhofer-Instituten vorgesehen. Zudem werden 2,1 Millionen Euro in die Umwandlung einer Tiefgarage am Stuttgarter Fraunhofer-Campus in ein klimafreundliches Testlabor fließen. Das Land unterstützt die Fraunhofer-Gesellschaft zudem mit 11,8 Millionen Euro für deren Kernaufgaben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer-Instituten und Unternehmen. Innovation bleibe ein zentraler Treiber für das Wirtschaftswachstum der Region, so die Ministerin.
Die Fördergelder kommen Schlüsseltechnologien zugute – von der Wasserstofftechnologie bis hin zu nachhaltiger Infrastruktur. Mit den Investitionen unterstreicht Baden-Württemberg sein Engagement für wissenschaftlichen Fortschritt und die Entwicklung grüner Energien. Die Projekte sollen 2025 starten.