02 January 2026, 20:28

Ace of Base: Vom Ruhm zur Krise – die unbekannte Geschichte der 90er-Popikonen

Eine Gruppe von Frauen in bunten Kleidern, die singen und Trommeln halten, mit einem schwarzen Vorhang und zwei blauen Rollplakaten im Hintergrund.

Zwei ungleiche Schwestern. Und die Falsche will kein Popstar mehr sein - Ace of Base: Vom Ruhm zur Krise – die unbekannte Geschichte der 90er-Popikonen

Ace of Base wurde 1993 zu weltweiten Superstars – aus Schweden stammend eroberte die Band die Popcharts in aller Welt. Die Gruppe bestand aus den Geschwistern Malin, Jonas und Jenny Berggren sowie ihrem Freund Ulf Ekberg. Doch hinter den Kulissen schwelten jahrelang Konflikte um Geld und Ruhm.

Von Anfang an setzte die Plattenfirma auf ein ABBA-ähnliches Image und rückte Malin als blonde Galionsfigur der Band in den Vordergrund. Jenny hingegen blieb trotz ihres Gesangstalents oft im Hintergrund. Beide Schwestern gaben später zu, verärgert gewesen zu sein, dass sie weniger verdienten als Jonas und Ekberg – obwohl sie die öffentlichen Gesichter der Gruppe waren.

Malin, die nie im Rampenlicht stehen wollte, zog sich Ende der 1990er-Jahre zurück. Ihr Rückzug löste jahrelange Spekulationen aus, doch die Gründe blieben privat. 1998 übernahm Jenny überraschend die Rolle der Leadsängerin – eine Aufgabe, die sie anfangs einschüchterte. Heute sind die Berggren-Geschwister eng verbunden, auch wenn Jonas an der neuesten Band-Dokumentation nicht mitwirkte. Jenny tritt weiterhin auf und verbindet Ace-of-Base-Hits mit ihrer Solokarriere unter dem Namen Jenny from Ace of Base.

Die Dokumentation „Ace of Base: All That She Wants“ feiert am 24. November Premiere und bietet einen intimen Einblick in den Aufstieg und die Krisen der Band. Der Film beleuchtet ihre komplizierte Geschichte – vom plötzlichen Ruhm bis zu internen Zerwürfnissen. Fans kommen direkt von Malin und Jenny zu Wort, während Jonas im Projekt fehlt. Jahrzehnte nach ihren Chartstürmen blickt die Doku auf eine prägende Ära des Pop der 1990er zurück. Verfügbar auf Viaplay Deutschland.