Ali Akbar Safaians Lyrik zwischen Exil und Widerstand in Koblenz
Angelo BriemerAli Akbar Safaians Lyrik zwischen Exil und Widerstand in Koblenz
Sonderlesung zur Demokratiewoche in Koblenz: Lyrik zwischen Exil und Widerstand
Im Rahmen der Koblenzer Demokratiewoche findet am 7. November 2025 um 19 Uhr in der Landesbibliothek Zentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) eine besondere zweisprachige Lyriklesung statt. Unter dem Titel "Unser Geist wird nie müde, Mensch zu sein" erkunden der iranische Künstler und Dichter Ali Akbar Safaian und die Jazzgitarristin Katrin Zurborg das Thema Exil – der Eintritt ist frei.
Ali Akbar Safaian zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der modernen iranischen Kunstszene. Bekannt für seine fantastisch-surrealistischen Gemälde, Skulpturen und Gedichte, setzt er sich in seinem Werk immer wieder mit Erinnerung, Widerstand und dem Ringen um Freiheit unter politischer Unterdrückung auseinander. Ergänzt wird der Abend durch einen Vortrag von Dorna Safaian, Kunst- und Medienwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf visueller Politik und digitaler Bildkultur. Sie ordnet Safaians künstlerischen Werdegang ein und erschließt die tieferen Bedeutungen seiner Lyrik.
Die Lesung ist Teil der Demokratiewoche Koblenz, die im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!"* stattfindet. Ziel ist es, durch künstlerischen Ausdruck den Dialog über Exil und menschliche Widerstandsfähigkeit zu fördern. Die Jazzgitarristin Katrin Zurborg begleitet Safaian musikalisch und verleiht der thematischen Auseinandersetzung mit Exil und Freiheit eine zusätzliche Dimension.
Dorna Safaian, die an deutschen Universitäten lehrte und forschte, gibt Einblicke in das Schaffen ihres Vaters. Ihre Expertise für visuelle Politik hilft dabei, Safaians künstlerische Entwicklung und die gesellschaftliche Bedeutung seines Werkes zu verorten.
Die Veranstaltung in der LBZ / Landesbibliothek Zentrum Rheinland-Pfalz bietet die Gelegenheit, sich kostenlos mit Safaians Lyrik und ihren Themen von Vertreibung und Hoffnung auseinanderzusetzen. Die Besucher erwarten eine Mischung aus gesprochener Dichtung, Musik und wissenschaftlicher Reflexion. Das Programm steht im Einklang mit dem Anliegen der Demokratiewoche, den gesellschaftlichen Austausch durch kulturelle Formate zu stärken.