Ambrosius soll Karlsruher SC nach Derby-Debakel zurück auf Kurs bringen
Dietlind Grein GrothStephan Ambrosius: Altes Team, Neue Rolle - Ambrosius soll Karlsruher SC nach Derby-Debakel zurück auf Kurs bringen
Karlsruher SC setzt erneut auf Verteidiger Stephan Ambrosius für mehr Stabilität
Der Karlsruher SC (KSC) verlässt sich einmal mehr auf Verteidiger Stephan Ambrosius, um dem Team Halt zu geben. Der erfahrene Leihspieler vom FC St. Gallen kehrte im Wintertransferfenster mit Kaufoption zurück – und seine Führung wird immer wichtiger, während der Verein sich von einer herben Derby-Niederlage erholen will.
Ambrosius hat sich in der jungen KSC-Mannschaft zunehmend als Mentor etabliert. Trainer Christian Eichner betont seinen wachsenden Einfluss, sowohl auf als auch neben dem Platz. Die Präsenz des Abwehrchefs hilft dem Team, die in dieser Saison immer wiederkehrende Inkonsequenz in den Griff zu bekommen.
Aktuell belegt der KSC in der 2. Bundesliga-Saison 2025/26 einen Mittelfeldplatz. Die Leistungen waren wechselhaft: Neben Unentschieden und Niederlagen – darunter ein 0:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern – gab es auch vereinzelte Erfolge wie ein 3:1 gegen Holstein Kiel. Im jüngsten Spiel gegen die SG Dynamo Dresden kämpfte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit zurück und glich in der 68. Minute durch Ben Farhat aus. Ein spätes Abseits verhinderte jedoch den möglichen Siegtreffer, sodass es beim Remis blieb.
Nun richtet sich der Fokus auf das Freitagsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, die als "Mannschaft der Stunde" aus der Abstiegszone geklettert sind. Ambrosius ist überzeugt: "Es kommt auf die Einstellung und die Leistung an, wenn wir uns von der Derby-Pleite erholen wollen."
Trotz der durchwachsenen Ergebnisse hält sich der KSC im Mittelfeld. Die Partie gegen Fürth bietet die Chance, nach der deutlichen Niederlage wieder Schwung zu gewinnen. Ambrosius' Erfahrung und Führung werden entscheidend sein, wenn das Team die Saison mit einer starken Schlussphase beenden will.






