Baden-Württemberg modernisiert Fahrkartensystem mit *bwegt*-Automaten und neuen Servicezentren
Angelo BriemerBaden-Württemberg modernisiert Fahrkartensystem mit *bwegt*-Automaten und neuen Servicezentren
Große Aktualisierung der Fahrkartendienste in Baden-Württemberg im Rahmen der bwegt-Initiative
In ganz Baden-Württemberg laufen derzeit umfangreiche Modernisierungen der Fahrkartendienste als Teil des bwegt-Projekts. Neue Automaten und Kundenservicezentren werden eingeführt, wobei einige Standorte vor der Eröffnung vorübergehender Ersatzlösungen schließen. Die Änderungen sollen das Reisen vereinfachen und das Ziel der Region unterstützen, die Nutzung des öffentlichen Verkehrs bis 2030 zu verdoppeln.
Die Einführung der bwegt-Fahrkartenautomaten hat bereits begonnen. Am Bahnhof Aulendorf wurde am 12. November der erste neue Automat in Betrieb genommen; zwei weitere folgen am 8. Dezember. Am Hauptbahnhof Reutlingen werden neue Geräte am 26. November und 9. Dezember aktiviert. Bis Ende Dezember 2023 sollen die meisten bestehenden Automaten auf Strecken in Südost-Baden-Württemberg ersetzt sein, um ein einheitliches System unter der Marke bwegt zu schaffen.
Parallel zu den Aufrüstungen werden einige Dienstleistungen der Deutschen Bahn (DB) eingestellt. Das DB-Reisezentrum in Reutlingen und die Agentur in Aulendorf schließen Mitte Dezember. In der Nähe öffnen am 15. Dezember interimistische Standorte, während die dauerhaften bwegt-Kundenservicezentren für das Frühjahr 2026 geplant sind. Diese Zentren werden nach ihrer Inbetriebnahme sowohl Regional- als auch Fernverkehrsfahrkarten anbieten. Weitere Änderungen sind für den Herbst 2025 vorgesehen. Bahnhöfe wie Aalen, Ellwangen (Jagst), Schwäbisch Gmünd, Heidenheim, Ulm Hauptbahnhof und Ulm-Söflingen erhalten dann neue bwegt-Automaten. Zudem wird der Fahrkartenverkauf in Südost-Baden-Württemberg auf einen einzigen Betreiber, die Transdev Vertrieb, umgestellt, was den Prozess für Fahrgäste vereinfachen soll.
Die bwegt-Initiative wird kontinuierlich ausgebaut: Alte Systeme weichen modernen Automaten und Servicepunkten. Die Updates zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr zugänglicher und effizienter zu gestalten. Bis 2026 entsteht ein vollständig einheitliches, markengebundenes Netz – ein wichtiger Schritt für Baden-Württembergs Bestrebungen, nachhaltige Mobilität zu fördern.