31 December 2025, 22:31

Baden-Württemberg stärkt transatlantische Wirtschaft mit USA-Reise unter Hoffmeister-Kraut

Ein Banner mit dem Text "Heritage Motor Center" und einer Zeichnung eines Autos.

Baden-Württemberg stärkt transatlantische Wirtschaft mit USA-Reise unter Hoffmeister-Kraut

Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Baden-Württemberg besucht die USA, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken. Unter der Leitung von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut wird die Gruppe in Washington, Atlanta und Orlando mit wichtigen Vertretern zusammenkommen. Ziel der Reise ist es, den Handel und die Investitionen zwischen dem deutschen Bundesland und seinen amerikanischen Partnern weiter auszubauen.

Vom 16. bis 20. November 2025 führt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, eine 60-köpfige Delegation durch drei US-Städte. Zu der Gruppe gehören Führungskräfte aus der Wirtschaft, die sich auf Innovationen in der Automobilbranche und der Luft- und Raumfahrt konzentrieren.

In Washington, D.C., wird die Ministerin Gespräche mit Senator Tommy Tuberville, Vertretern der Weltbank und des US-Außenministeriums führen. Zudem trifft sie Yaad Oren von SAP Labs, einem der größten Technologiearbeitgeber der Region. Anschließend reist die Delegation nach Atlanta, wo sie das Curiosity Lab besichtigen und mit Pat Wilson, dem Wirtschaftsminister von Georgia, über Kooperationsmöglichkeiten sprechen wird. Der Besuch unterstreicht die gemeinsamen Interessen in Technologie und Industrie.

Am 19. November wird in Orlando eine gemeinsame Absichtserklärung zwischen Gouverneur Ron DeSantis und Hoffmeister-Kraut unterzeichnet. Das Abkommen besiegelt eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Florida und Baden-Württemberg. Zudem wird während der Reise eine weitergehende Absichtserklärung zum Urlaub erwartet. Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Regionen sind bereits jetzt intensiv: 2024 zählten zu den wichtigsten Exportgütern Baden-Württembergs in die USA Kraftfahrzeuge, Pharmazeutika und Maschinen. Die Hauptimporte umfassten Pharmazeutika, Fahrzeuge sowie Energieprodukte wie Rohöl und Erdgas. Die USA bleiben der größte Exportmarkt des Landes und der drittwichtigste Lieferant für Importe.

Die Reise betont die Bedeutung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Die unterzeichneten Vereinbarungen werden neue Chancen für Unternehmen in Baden-Württemberg und Florida eröffnen. Weitere Gespräche in Washington und Atlanta könnten zu zusätzlichen Partnerschaften in Schlüsselsektoren führen.