27 February 2026, 08:11

Brandanschlag in Göppingen: 45-Jähriger wegen schwerer Brandstiftung in U-Haft

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Helmen, die Rohre halten, arbeiten daran, ein Gebäude Feuer zu löschen, mit verschiedenen Ausrüstungen und Strukturen drumherum, einschließlich eines Metallzauns, Rohren auf dem Boden, einem Container, einem Verkehrskegel und einem Baum im Hintergrund.

Brandanschlag in Göppingen: 45-Jähriger wegen schwerer Brandstiftung in U-Haft

Ein 45-jähriger türkischer Staatsbürger ist im Zusammenhang mit einem Brandanschlag in Göppingen festgenommen worden. Der Mann wird beschuldigt, eine Hütte vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben, wodurch ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 300.000 Euro entstand. Am 17. Februar 2026 wurde er dem Amtsgericht Ulm vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.

Der Verdächtige war am 16. Februar 2026 von Beamten der Ulmer Kriminalpolizei widerstandslos festgenommen worden. Im Anschluss durchsuchten die Ermittler seine Wohnung und Geschäftsräume, wo sie Beweismaterial sicherten, das mit dem Fall in Verbindung steht.

Während der Gerichtsverhandlung am folgenden Tag erhob die Staatsanwaltschaft offiziell Anklage wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, Sachbeschädigung und Versicherungsbetrugs. Bisher hat sich der Mann nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert.

Die Behörden bestätigten, dass keine weiteren Verdächtigen in Zusammenhang mit dem Vorfall ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft Ulm und die Polizei untersuchen weiterhin die Umstände des Brandes.

Die Ermittlungen dauern an, der Beschuldigte befindet sich seit dem 17. Februar 2026 in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe können Strafen wegen Brandstiftung, Sachzerstörung und betrügerischer Versicherungsansprüche nach sich ziehen. Weitere Details werden im Verlauf des Verfahrens erwartet.