13 April 2026, 08:12

Brandschutz-Experten diskutieren neue Alarmierungscodes für die Region Bodensee-Oberschwaben

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung bei der Arbeit an einem Feuerhydranten mit Rohren und Ventilen im Hintergrund.

Brandschutz-Experten diskutieren neue Alarmierungscodes für die Region Bodensee-Oberschwaben

Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte aus Brand- und Katastrophenschutz in Eriskirch

Am 8. November fand in Eriskirch eine Fortbildungsveranstaltung für Verantwortliche aus dem Brand- und Zivilschutz statt. Organisiert vom Landratsamt Bodenseekreis zog die Veranstaltung in der Irish Hall über 270 Teilnehmer an. Es war bereits das zweite Mal, dass das Landratsamt eine solche Veranstaltung in der Bodensee-Gemeinde ausrichtete.

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Bürgermeister Arman Aigner eröffnete den Abend mit einer Begrüßungsrede. Den ersten Programmpunkt bildete ein Vortrag des Polizeipräsidiums Ravensburg zum Thema Brandursachenermittlung.

Im weiteren Verlauf sprachen Stefan Amann und Björn Hussal, die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren in Meckenbeuren und Oberteuringen, über aktuelle Wetterereignisse und deren Auswirkungen auf ihre Einsatzgebiete. Anschließend berichteten Kreisbrandmeister Alexander Amann und Stadtbrandmeister Felix Engesser von einer Fachtagung zur Vereinheitlichung von Notfallcodes.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die geplante Umstellung: Bis 2025 werden die Feuerwehren in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis einheitliche Alarmierungscodes einführen. Die Steuerung erfolgt dann über die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben (ILS).

Zu den Teilnehmern zählten Vertreter des THW, des DRK, der JUH, der DLRG, der PSNV, des KVK der Bundeswehr, der örtlichen Polizei sowie Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben.

Die Veranstaltung bot Aktuelles zu Verbesserungen in der Notfallbewältigung und zur Ausbildung regionaler Führungskräfte. Mit der Einführung einheitlicher Alarmierungscodes ab 2025 soll die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Rettungsdiensten weiter gestärkt werden. Die Fortbildung unterstrich die enge Vernetzung der Hilfsorganisationen in der Region Bodensee-Oberschwaben.

Quelle