Braunschweig feiert im Februar mit Karneval, Kunst und Robotik-Wettbewerben
Sylke SchmiedtBraunschweig feiert im Februar mit Karneval, Kunst und Robotik-Wettbewerben
Braunschweig bereitet sich auf einen ereignisreichen Februar mit Kultur, Wettbewerben und einer langjährigen Tradition vor. Am 15. Februar kehrt der 48. Schoduvel-Umzug zurück und zieht Tausende Teilnehmer und Zuschauer in die Stadt. Daneben finden Ausstellungen, ein Tag der offenen Tür und ein Robotik-Wettbewerb statt.
Der Schoduvel-Umzug, ein Höhepunkt der Braunschweiger Karnevalssaison, startet am 15. Februar um 12:45 Uhr am Europaplatz. Über 5.000 Menschen und rund 130 selbstgebaute Wagen nehmen am vierstündigen Umzug teil. Die Veranstaltung wächst seit der Pandemie stetig – von 1.500 Besuchern 2022 auf voraussichtlich mehr als 3.200 in diesem Jahr.
Noch vor dem Umzug zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum bis zum 22. Februar die Ausstellung "Weibermacht – Das schöne Böse", die sich mit der Darstellung von Frauen in der Kunstgeschichte auseinandersetzt. Später im Monat eröffnet das Städtische Museum am 24. Februar "In eigener Stimme" – eine Ausstellung zum 75-jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden in Deutschland, die bis zum 20. September zu sehen ist.
An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig findet am 4. Februar ein Tag der offenen Tür für Studieninteressierte statt. Besucher können an Workshops teilnehmen, Beratung zu Mappen erhalten und Abschlussprojekte internationaler Stipendiaten begutachten. Für Technikbegeisterte geht am 28. Februar im Haus der Wissenschaft das FIRST LEGO League-Regionalturnier über die Bühne. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für das norddeutsche Halbfinale am 1. März.
Der Schoduvel-Umzug setzt seine Erholung nach der Pandemie fort und verzeichnet nun Rekordteilnehmerzahlen. Die Ausstellungen in zwei großen Museen bieten kulturelle Tiefe, während die Hochschulveranstaltungen und der Robotik-Wettbewerb Lern- und Wettbewerbsmöglichkeiten schaffen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Ticket zugänglich.