Breisacher Mann wegen Sozialbetrugs und Schwarzarbeit zu Geldstrafe verurteilt
Dietlind Grein GrothBreisacher Mann wegen Sozialbetrugs und Schwarzarbeit zu Geldstrafe verurteilt
Ein Mann aus Breisach ist zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden, nachdem er mehr als 3.300 Euro an Sozialleistungen erschlichen hatte, während er unerklärte Schwarzarbeit ausübte. Das Amtsgericht Breisach verhängte die Strafe, nachdem bekannt wurde, dass er Einkünfte aus Bauarbeiten verschwiegen hatte. Die Behörden fordern nun die Rückzahlung der zu Unrecht bezogenen Gelder.
Der Fall kam ins Rollen, als Ermittler feststellten, dass der Mann über einen Zeitraum von vier Monaten hinweg mehrfach Zahlungen für Bauarbeiten auf sein Kreditkartenkonto erhalten hatte. In dieser Zeit verdiente er über 6.000 Euro – und bezog gleichzeitig weiterhin Leistungen vom Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass er sein Einkommen vorsätzlich verschwiegen hatte, um weiterhin Sozialhilfe zu beziehen. Daraufhin wurde er wegen Betrugs zu einer Strafe von 500 Euro verurteilt. Weitere Details zu ähnlichen Fällen in der Region sind nicht bekannt, da das Hauptzollamt Lörrach-Freiburg und die Zollfahndung gegen illegale Beschäftigung in den vergangenen zwei Jahren keine zusätzlichen Ermittlungsergebnisse veröffentlicht haben.
Der Mann muss nun die zu Unrecht erhaltenen 3.300 Euro zurückzahlen. Die Strafe und die Rückforderungsanordnung folgen seiner Verurteilung wegen verschwiegenen Arbeitseinkommens bei gleichzeitigem Bezug staatlicher Unterstützung. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Sozialbetrug in der Region zu bekämpfen.






