23 February 2026, 06:36

Brutaler Raub in Karlsruhe: Älteres Paar von maskierten Tätern mit Messer bedroht

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift, die 'Diebe & Einbrecher Pinkerton's Police' lautet, auf einem weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Nachträglicher überfall auf Paar keeps 'Aktenzeichen XY' busy - Brutaler Raub in Karlsruhe: Älteres Paar von maskierten Tätern mit Messer bedroht

Ein älteres Ehepaar in Karlsruhe wurde im Juni 2024 Opfer eines brutalen Überfalls in den eigenen vier Wänden. Die noch flüchtigen Täter drangen in ihr Haus ein und erbeuteten Wertgegenstände im Wert von zehntausenden Euro. Die Polizei bringt den Fall nun mit mindestens zwölf weiteren möglichen Straftaten in der Region in Verbindung.

Die Angreifer gelangten in das Haus des Paares, bedrohten sie mit einem Messer und zwangen sie, ihren Tresor zu öffnen. Sie stahlen Bargeld in verschiedenen Währungen, darunter Euro, Dollar und Lira, sowie Schmuck und Goldmünzen. Die Opfer wurden mit vollem Namen angesprochen, was darauf hindeutet, dass die Täter sie entweder kannten oder im Voraus über sie informiert wurden.

Um ihre Identität zu verschleiern, täuschten die Eindringlinge einen osteuropäischen Akzent vor. Ermittler entdeckten später an zwei weiteren Tatorten partielle Schuhabdrücke, die auf einen möglichen Zusammenhang hindeuten. Seit dem ersten Überfall wurden zwölf weitere Fälle registriert, die möglicherweise mit derselben Tätergruppe in Verbindung stehen.

Um den Fall aufzuklären, hat die Polizei eine Belohnung von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu einer Festnahme führen. Der Fall wird zudem in der Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst am 25. Februar 2025 um 20:15 Uhr im ZDF vorgestellt. Die Sendung wird den Tathergang nachstellen und Zuschauer auffordern, sich mit möglichen Hinweisen zu melden.

Der Fall bleibt weiterhin ungelöst, während die Polizei aktiv allen Spuren nachgeht. Der bevorstehende Fernsehappell soll neue Hinweise generieren, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten. Die Behörden prüfen weiterhin, ob dieselbe Gruppe auch für die zwölf ähnlichen Vorfälle verantwortlich ist.