Bundespolizei stoppt Schleuser mit zwei Algeriern ohne Papiere an der Schweizer Grenze
Hiltraud HamannBundespolizei stoppt Schleuser mit zwei Algeriern ohne Papiere an der Schweizer Grenze
Bundespolizei stoppt Fahrzeug mit zwei Algeriern ohne gültige Papiere an der Grenze Weil am Rhein–Palmrain
Bei einer Routinekontrolle am Grenzübergang Weil am Rhein–Palmrain stoppten Beamte der Bundespolizei ein Fahrzeug mit zwei algerischen Insassen, die keine gültigen Ausweisdokumente vorlegen konnten. Der Vorfall führte zu Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie zu einem größeren Verfahren wegen des Verdachts auf Schleusungskriminalität. Bei der Durchsuchung eines der Männer wurden zudem Haschischharz sichergestellt.
Ein 43-jähriger spanischer Fahrer war an einer regulären Kontrolle in der Nähe der deutsch-französischen Grenze angehalten worden. In seinem Fahrzeug befanden sich zwei algerische Mitfahrer im Alter von 26 und 31 Jahren, die beide keine gültigen Einreisedokumente besaßen. Bei der Durchsuchung des jüngeren Mannes entdeckten die Beamten 35 Gramm Haschischharz in seinem Besitz.
Beide Algerier wurde die Einreise verweigert und sie wurden umgehend nach Frankreich zurückgeschickt. Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen Verstößen gegen das Cannabiskonsumgesetz ermittelt, während sein 31-jähriger Begleiter wegen fehlender gültiger Ausweispapiere nach dem Aufenthaltsgesetz belangt wird. Der spanische Fahrer wiederum steht unter dem Verdacht der Schleusung von Menschen und wird entsprechend untersucht.
Zunahme von Schleusungskriminalität und Drogendelikten in der Region
Allein im vergangenen Jahr verzeichneten die Behörden im Raum Weil am Rhein etwa 15 Verdachtsfälle von Menscheenschmuggel und 28 drogenbezogene Straftaten. Diese Zahlen gehen aus offiziellen Berichten der Polizei und Zollbehörden Baden-Württembergs hervor.
Den beiden algerischen Männern bleibt die Einreise nach Deutschland vorerst aufgrund fehlender gültiger Dokumente verwehrt. Gegen den Fahrer laufen weitere Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schleusung. Die Polizei überwacht die Grenzübergänge in der Region weiterhin verstärkt, um ähnliche Vorfälle frühzeitig zu erkennen.