13 April 2026, 12:14

CDU-Politiker Frank Bommert tritt nach NS-Video-Skandal zurück

Ein Buch, das bunt gefärbte deutsche Armee-Militäruniformen mit detaillierten Elementen wie Helmen, Gewehren und anderen Waffen zeigt.

CDU-Politiker Frank Bommert tritt nach NS-Video-Skandal zurück

Ein CDU-Politiker in Brandenburg sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt, nachdem er ein Video mit Militärfahrzeugen aus der NS-Zeit geteilt hat. Frank Bommert, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion, hatte den Clip auf Instagram gepostet, ihn aber kurz darauf wieder gelöscht. Der Vorfall führte bereits zu seinem Rücktritt von einer wichtigen Ausschussposition.

Die Kontroverse begann, als Bommert ein Video hochlud, das Enthusiasten auf restaurierten Wehrmacht-Motorrädern zeigt. Die Aufnahme war zunächst auf seinem Instagram-Account zu sehen, wurde jedoch nach öffentlichem Protest wieder entfernt. Über den Post hatte zuerst die Zeitung B.Z. berichtet.

Auf die Kritik reagierend räumte Bommert ein, die Veröffentlichung sei ein Fehler gewesen. Daraufhin legte er sein Amt als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landtag nieder. Es ist nicht das erste Mal, dass der Abgeordnete in die Schlagzeilen gerät – bereits Anfang dieses Jahres hatte er mit einem WhatsApp-Status, in dem er seine Lieblingspolitiker nannte, für Aufsehen gesorgt.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Steeven Bretz, verurteilte das Video deutlich. Er erklärte, er "distanziere sich auf das Entschiedenste von Inhalten dieser Art und deren Verbreitung". Bretz kündigte zudem an, sich direkt mit Bommert über den Vorfall auszutauschen. Unterdessen bestätigte die Fraktion, die Angelegenheit intern prüfen zu wollen.

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Obwohl das Video schnell gelöscht wurde, hat der Eklat bereits Konsequenzen für Bommert: Sein Rückzug aus dem Wirtschaftsausschuss ist die erste direkte Folge der Affäre. Die CDU signalisierte, dass es innerhalb der Partei weitere Gespräche geben werde.

Quelle