Deutsche Handballerinnen starten mit Selbstvertrauen in die Heim-WM
Sylke SchmiedtDeutsche Handballerinnen starten mit Selbstvertrauen in die Heim-WM
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat ihre Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft mit einem letzten Testspiel gegen die Schweiz abgeschlossen. Die Wartezeit ist vorbei – nun richtet sich der Fokus der Mannschaft auf das Auftaktmatch. Trainer Markus Gaugisch und Kapitänin Antje Döll brennen darauf, dass das Turnier endlich beginnt.
Das letzte Vorbereitungsspiel am Samstag zeigte sowohl Stärken als auch Schwächen des Teams. Zwar sicherte sich Deutschland den Sieg, doch defensive Unkonzentriertheiten ließen Lücken offen, die Gegner ausnutzen könnten. Döll bezeichnete die Leistung als "insgesamt positiv", räumte aber ein, dass der knappe Drei-Tore-Vorsprung zu denken gebe.
Gaugisch bleibt pragmatisch und blickt lieber nach vorn, statt vergangene Spiele detailliert zu sezieren. Den Fortschritt seiner Mannschaft beschreibt er als einen stetigen Prozess, bei dem "Schritt für Schritt die Puzzleteile zusammengefügt" werden. Mit zwei weiteren Vorrundenspielen gegen Uruguay und Serbien hat Deutschland noch Zeit, sein Spiel zu verfeinern. Für die Gastgeberinnen beginnt das Turnier am Mittwoch mit dem Spiel gegen Island. Eine heimische Kulisse wird der Mannschaft zusätzlichen Schwung verleihen, während sie ihre erste WM-Medaille seit 2007 anpeilt.
Mit einer Mischung aus Selbstvertrauen und Verbesserungspotenzial geht Deutschland in den Wettbewerb. Das Eröffnungsspiel gegen Island wird die Marschrichtung für die weitere Turnierphase vorgeben. Die Fans werden gespannt verfolgen, ob es dem Team gelingt, die 17-jährige Medaillenflaute zu beenden.