27 January 2026, 15:06

"Deutschland kann mehr": Schwarzwald-Verband fordert radikale Wirtschaftsreformen

Eine detaillierte Karte des ersten deutschen Grafschafter Tirol mit geografischen Elementen wie Flüssen, Bergen und Städten sowie informativen Texten und Bildern.

"Deutschland kann mehr": Schwarzwald-Verband fordert radikale Wirtschaftsreformen

"Deutschland kann mehr": Wirtschaftsoffensive der wvib Schwarzwald AG fordert Reformen und politische Weichenstellungen

Die wvib Schwarzwald AG hat eine neue Kampagne für den wirtschaftlichen Aufschwung gestartet. Unter dem Motto "Deutschland kann mehr" wirbt sie für marktwirtschaftliche Reformen und dringt auf rasches politisches Handeln. Die Initiative kommt zu einer Zeit, in der die Sorgen um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit des Landes und anhaltende Wirtschaftsschwächen wachsen.

Der in Freiburg ansässige Wirtschaftsverband präsentierte die Kampagne für 2024 als Reaktion auf eine sich seiner Einschätzung nach verschärfende Wirtschaftslage. Hohe Kosten, übermäßige Bürokratie und zähe Genehmigungsverfahren gefährden die industrielle Stärke Deutschlands, so die wvib. Zudem kritisiert die Vereinigung fehlende Strukturreformen und eine zunehmende Pessimismuswelle unter Unternehmen.

Statt gezielter Subventionen setzt sich die wvib für breite Entlastungen für Unternehmen und Beschäftigte ein. Zu den zentralen Forderungen der Kampagne zählen der Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die Senkung von Abgaben sowie Reformen der Sozialsysteme. Sowohl Verbandspräsident Bert Sutter als auch Geschäftsführerin Hanna Böhme betonen die Notwendigkeit grundlegender Veränderungen. Die Initiative soll die Agenda der wvib für dieses Jahr prägen und Mitgliedsfirmen durch praktische Unterstützung und Netzwerkangebote stärken. Indem der Verband die Kampagne als Aufruf zum Handeln inszeniert, will er die Politik beeinflussen und das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zurückgewinnen.

Mit "Deutschland kann mehr" benennt die wvib klare Reformprioritäten. Sie thematisiert die Herausforderungen der Industrie und pocht auf schnellere Entscheidungsprozesse sowie sinkende Kosten. Ob die Initiative Erfolg hat, hängt davon ab, ob die Politik sich engagiert – und ob Unternehmen in den kommenden Monaten spürbare Fortschritte erkennen.