02 April 2026, 10:13

Dramatischer Moment: Seniorin entgeht Zug-Kollision an ungesichertem Bahnübergang

Schwarz-weißes Foto eines aus einem Tunnel fahrenden Zuges mit einer Person auf den Gleisen im Vordergrund, Hintergrund zeigt Strommasten, Lampen und ein "Sicherheit zuerst"-Schild.

Dramatischer Moment: Seniorin entgeht Zug-Kollision an ungesichertem Bahnübergang

Beinahe-Unfall an ungesichertem Bahnübergang in Bad Waldsee löst Ermittlungen aus

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am Donnerstagnachmittag entging eine 76-jährige Frau nur knapp einer Kollision mit einem Zug, als sie einen 80-jährigen Mann im Rollstuhl über einen ungesicherten Bahnübergang in Bad Waldsee schob. Wie die Behörden bestätigten, blieb der Vorfall glücklicherweise ohne Verletzte.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr in der Nähe von Mittelurbach. Trotz aktivem rotem Warnlicht überquerte die Frau mit dem Rollstuhl die Gleise. Später gab sie gegenüber den Ermittlern an, den herannahenden Zug von Kißlegg nach Aulendorf nicht gesehen zu haben.

Als der Zug sich näherte, betätigte der Lokführer eine Warnpfeife und leitete eine Notbremsung ein. Die Frau reagierte schnell und zog den Rollstuhl im letzten Moment zurück. Die Bundespolizeidirektion Konstanz prüft den Fall nun wegen des Verdachts der Störung des Bahnbetriebs.

Solche Vorfälle bleiben in ganz Deutschland ein Problem. Zwischen 2021 und 2025 wurden an ungesicherten Bahnübergängen etwa 150 Unfälle mit Fußgängern oder Rollstuhlfahrern registriert. Zwar haben Sicherheitsmaßnahmen die Zahlen reduziert, doch an ungeschützten Stellen besteht weiterhin ein Risiko.

Die Ermittlungen dauern an; die Behörden überprüfen, wie der Übergang genutzt wurde und ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen an ungesicherten Bahnübergängen, wo Wachsamkeit für die Sicherheit entscheidend bleibt.

Quelle