EHC Neuwied setzt mit Geflüchteten-Besuch ein starkes Integrationszeichen
Hiltraud HamannEHC Neuwied setzt mit Geflüchteten-Besuch ein starkes Integrationszeichen
Eishockeyclub Neuwied (EHC) begrüßt sechs Geflüchtete bei Heimspiel – ein Zeichen der Integration
Der Eishockeyclub Neuwied (EHC) hat kürzlich sechs Geflüchtete zu einem Heimspiel eingeladen, um die Integration in die lokale Gemeinschaft zu fördern. Die Gäste erhielten von dem Verein Freikarten und wurden von kommunalen Vertretern sowie einem Mitglied des Beirats für Integration und Migration begleitet. Die Aktion sollte durch den Sport Brücken zwischen den Geflüchteten und der Bevölkerung bauen.
Die Initiative ging von Willi Luttenberger aus, Mitglied des Beirats für Integration und Migration, der den Besuch organisierte. Er begleitete die Gruppe in die Arena und sorgte dafür, dass sie sich von Anfang an willkommen fühlten. Bei ihrer Ankunft wurden sie von Neuwieds Oberbürgermeister Peter Jung persönlich begrüßt – ein bekannter Unterstützer des EHC, der sich extra Zeit für die Geflüchteten nahm.
Die sechs Besucher verfolgten das Spiel von der Tribüne aus und erlebten zum ersten Mal die mitreißende Atmosphäre eines Live-Eishockeyspiels. Luttenberger betonte im Nachhinein, wie wichtig solche Projekte seien, um Geflüchteten den Einstieg in das lokale Leben zu erleichtern. Gleichzeitig unterstrich er das Engagement des Beirats, auch künftig ähnliche Vorhaben zu fördern.
Bis zum Spielende hatten sich die Geflüchteten zu begeisterten Fans des Teams entwickelt. Ihre positive Erfahrung zeigte einmal mehr, wie Sport Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zusammenbringen kann.
Der Besuch hinterließ bei den Gästen wie auch beim Verein einen bleibenden Eindruck. Die Geste des EHC brachte nicht nur neue Fans zum Eishockey, sondern stärkte auch den Zusammenhalt in der Gemeinde. Dank des Erfolgs dieser Aktion stehen die Chancen gut, dass es bald weitere Initiativen dieser Art geben wird.






