Ermittlungen wegen Wählerbestechung an Radolfzeller Berufsschule eingestellt – keine Beweise gefunden
Hiltraud HamannErmittlungen wegen Wahlbestechung an Berufsschule eingestellt - Ermittlungen wegen Wählerbestechung an Radolfzeller Berufsschule eingestellt – keine Beweise gefunden
Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wähler(wahl)bestechung am Berufsschulzentrum Radolfzell eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat das Verfahren gegen das Berufsschulzentrum Radolfzell eingestellt, nachdem sich keine Beweise für die Vorwürfe der Wähler(wahl)bestechung fanden.
Die Ermittlungen waren nach Hinweisen auf Gespräche unter Schülerinnen und Schülern eingeleitet worden, die auf mögliche Bestechungsversuche hindeuteten. Die Behörden prüften die Vorwürfe, konnten jedoch weder Verdächtige ermitteln noch belastbare Belege sichern.
Baden-Württemberg bereitet sich derzeit auf die nächste Landtagswahl vor, bei der erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben dürfen. Ob die Einstellung des Verfahrens Auswirkungen auf ähnliche Vorfälle an anderen Schulen in der Region hat, blieb jedoch unklar.
Recherchen zu vergleichbaren Fällen förderten vor allem nicht zusammenhängende Ergebnisse zutage, etwa zur Bürgermeisterwahl in Strausberg oder Diskussionen über die Landtagswahl 2026. Konkrete Hinweise auf ähnliche Vorwürfe fanden sich nicht.
Das Verfahren wurde offiziell wegen mangeldender Beweise eingestellt. Die Entscheidung hat keine unmittelbaren rechtlichen Konsequenzen für die Schule oder ihre Schülerinnen und Schüler. Die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg bleibt von dem Ausgang unberührt.