17 February 2026, 08:20

Ex-Bundeswehr-Offizierin Tauschwitz steigt in den CDU-Bundesvorstand auf

Eine Gruppe von Helmetträgern mit Waffen, darunter der Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten, auf einem deutschen Weltkriegspropagandaplakat.

CDU-Abgeordnete Tauschwitz steigt in die Parteiführung auf - Ex-Bundeswehr-Offizierin Tauschwitz steigt in den CDU-Bundesvorstand auf

Vivian Tauschwitz, CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Offizierin der Bundeswehr, ist für den Bundesvorstand der Christlich Demokratischen Union Deutschlands nominiert worden. Die Politikerin aus Niedersachsen wird auf dem Parteitag in Stuttgart offiziell gewählt. Ihr militärischer Werdegang und ihre politische Erfahrung machen sie zu einer wichtigen Stimme in Fragen der Verteidigungs- und EU-Politik.

Bevor Tauschwitz 2025 in den Bundestag einzog, diente sie in der Bundeswehr, darunter 2023 ein Einsatz in Mali als Teil der Aufklärungstruppen des Heeres. Diese Erfahrungen prägen nun ihre Arbeit im Verteidigungs- und EU-Ausschuss. Der Landesvorsitzende Sebastian Lechner hob sie als Vertreterin einer neuen Generation hervor, die Fachwissen in Sicherheitsfragen mit internationaler Perspektive verbindet.

Der CDU-Bundesvorstand setzt sich aus 40 gewählten und 16 beratenden Mitgliedern zusammen. Mit Tauschwitz' Wahl wächst der Einfluss Niedersachsens in der Bundespartei. Zu ihren politischen Schwerpunkten zählen die Sicherung der Energieversorgung, die Stabilisierung der Wirtschaft, die Gewährleistung der Ernährungssicherheit sowie die Förderung der ländlichen Entwicklung.

Wiederholt hat sie betont, dass sich Deutschland in einer Phase tiefgreifender geopolitischer und wirtschaftlicher Umbrüche befindet. Ihre Rolle im Bundesvorstand wird es ihr ermöglichen, die Antworten der Partei auf diese Herausforderungen direkt mitzugestalten.

Tauschwitz' Nominierung unterstreicht den Fokus der CDU auf Verteidigungs- und EU-Politik sowie regionale Vertretung. Nach ihrer Wahl wird sie ihre militärische und parlamentarische Erfahrung in die Bundesführung einbringen. Erwartet wird, dass ihre Arbeit in den kommenden Jahren sowohl die nationale Sicherheit als auch die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken wird.