„Extrawurst“: Hape Kerkeling und Fahri Yardım servieren Gesellschaftskritik mit Witz
Dietlind Grein GrothSchauspieler spricht ├╝ber allt├Ąglichen Rassismus - „Extrawurst“: Hape Kerkeling und Fahri Yardım servieren Gesellschaftskritik mit Witz
"Extrawurst" kommt am 15. Januar in die Kinos
Am 15. Januar startet die deutsche Komödie Extrawurst in den Kinos. Der Film basiert auf einem erfolgreichen Bühnenstück und erzählt die Geschichte eines Tennisclubs, der sich auf sein Sommerfest vorbereitet. Mit dabei sind Christoph Maria Herbst, Hape Kerkeling und Fahri Yardım, der in der Rolle des Erol zu sehen ist – dem einzigen muslimischen Mitglied des Vereins.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Vorschlag, für Erol einen separaten Grill aufzustellen, was schnell zu einer hitzigen Debatte über gesellschaftliche Themen eskaliert. Hape Kerkeling spielt den strengen Vereinsvorsitzenden, während Fahri Yardım Erol verkörpert – eine Figur, mit der er sich stark identifiziert. In Interviews berichtete Yardım, dass er in jeder Rolle Teile von sich selbst wiederfinde, auch in Erols Erfahrungen mit Alltagsrassismus und Cancel Culture.
Yardım und Kerkeling arbeiteten bereits in der Bühnenfassung von Extrawurst zusammen, die zu den erfolgreichsten Theaterproduktionen der letzten Jahre in Deutschland zählte. Der Film adaptiert nun dieses Stück. Abseits der Kamera äußerte Yardım seine Bewunderung für Kerkeling, den er als "lebende Legende" bezeichnet. Zudem verriet er, dass er persönlich türkische Sucuk der bayerischen Weißen bevorzugt – eine Anekdote, die seiner Verbindung zur Figur eine humorvolle Note verleiht.
Extrawurst ist die jüngste Zusammenarbeit zwischen Yardım und Kerkeling nach ihrem gemeinsamen Bühnenerfolg. Mit einer Mischung aus Humor und gesellschaftskritischen Untertönen beleuchtet der Film die Spannungen innerhalb einer kleinen Gemeinschaft. Ab dem 15. Januar ist er in den Kinos zu sehen.