14 February 2026, 06:31

Franziska van Almsick blickt offen auf Triumph und Schattenseiten zurück

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes in einem Gewichtheber-Outfit, der eine Hantel stemmt, mit "Olympian Magazine" darüber geschrieben.

Franziska van Almsick blickt offen auf Triumph und Schattenseiten zurück

Eine neue ARD-Dokumentation beleuchtet das Leben der ehemaligen Olympiaschwimmerin Franziska van Almsick. Mit 47 Jahren blickt sie offen auf ihre Karriere, ihre Kämpfe und ihr Leben abseits des Beckens zurück. Die Serie mit dem Titel "Sein wie Franziska van Almsick" gewährt einen persönlichen Einblick in das Leben einer der bekanntesten Sportlerinnen Deutschlands.

Van Almsick machte erstmals Schlagzeilen, als sie mit nur 14 Jahren bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona eine Silbermedaille gewann – und damit zu einer der jüngsten deutschen Medaillengewinnerinnen im Schwimmsport wurde. Der frühe Erfolg brachte ihr Ruhm, aber auch enormen Druck.

In der Dokumentation spricht sie über die Schattenseiten ihrer Karriere. Schwere Essstörungen prägten ihren Weg, als sie mit den Erwartungen kämpfte, und die Folgen begleiten sie bis heute. Trotz aller Erfolge blieb die psychische Belastung des Spitzensports eine ständige Herausforderung.

Abseits des Wettkampfs blieb sie im Rampenlicht. Van Almsick lebt heute mit ihrem Partner, Jürgen B. Harder, und ihren zwei Kindern in Heidelberg. Sie ist bei prominenten Veranstaltungen präsent, etwa beim Hahnenkammrennen-Party in Kitzbühel 2026, und bleibt eine bekannte Persönlichkeit in Medien und Unterhaltung.

Die Serie thematisiert keine konkreten Projekte im Zusammenhang mit Essstörungen, sondern konzentriert sich auf ihren Werdegang – vom Olympiatriumph über persönliche Krisen bis hin zu ihrem heutigen Leben außerhalb der Öffentlichkeit.

Die Dokumentation bietet einen seltenen Einblick in van Almsicks Erlebnisse, sowohl die triumphalen als auch die schwierigen. Sie zeigt, wie nachhaltig ihre Karriere ihr Leben und ihre Gesundheit geprägt hat. Die Serie steht nun allen Zuschauern zur Verfügung, die die Frau hinter den Medaillen besser verstehen möchten.