10 February 2026, 00:29

Freiburg erhält 1,7 Millionen Euro für klimafreundliche Straßenprojekte als Vorreiter in Baden-Württemberg

Eine Stadtstraße mit einem grünen Fahrradweg in der Mitte, umgeben von Gras, Pfählen, Laternen, Brettern, Zäunen, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Freiburg erhält 1,7 Millionen Euro für klimafreundliche Straßenprojekte als Vorreiter in Baden-Württemberg

Freiburg ist die erste Stadt in Baden-Württemberg, die Fördergelder aus dem Klimabonus für die Neugestaltung von Straßen erhält. Das Land bewilligte rund 1,7 Millionen Euro zur Unterstützung nachhaltiger Verkehrsprojekte. Dies stellt einen wichtigen Schritt bei der Ausweitung klimafreundlicher Mobilität in der Region dar.

Die Förderung wurde im Rahmen einer umfassenden Initiative zur Verbesserung des Rad-, Fuß- und Öffentlichen Verkehrs bekannt gegeben. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte die Bedeutung nachhaltiger Mobilität im Kampf gegen den Klimawandel. Im Rahmen des Programms können Kommunen bis zu 75 Prozent der Projektkosten erstattet bekommen, sofern diese mit einem genehmigten Klimamobilitätsplan übereinstimmen.

Aktuell sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung Baden-Württembergs von solchen Plänen erfasst. Das Land strebt an, diesen Anteil bis 2030 auf 80 Prozent auszuweiten. Acht neue Kommunen sind kürzlich dem Programm "Bereit für den Klimamobilitätsplan" beigetreten, während acht weitere bei einer Veranstaltung in Stuttgart als "Startbereit" ausgezeichnet wurden.

Immer mehr Städte und Gemeinden führen Klimamobilitätspläne ein, um an die Fördermittel zu gelangen. Die Initiativen konzentrieren sich auf den Ausbau von Radwegen, Fußgängerzonen und ÖPNV-Netzen. Freiburgs Projekt soll dabei als Vorbild für andere Kommunen dienen, die ähnliche Unterstützung anstreben.

Die 1,7 Millionen Euro werden Freiburg bei der klimagerechten Umgestaltung von Straßen helfen. Da sich zunehmend mehr Kommunen beteiligen, erwartet das Land eine breitere Umsetzung klimafreundlicher Verkehrslösungen. Der Fortschritt wird in offiziellen Unterlagen dokumentiert, während weitere Städte in den kommenden Jahren ihre Pläne umsetzen.