11 February 2026, 14:26

Freiburg erhält 25 Millionen Euro für neues Digitales Innovationszentrum DIGIZ

Eine Wand mit den Worten "Willkommen bei IBM" beleuchtet von Deckenlampen, mit einer Tür zum IBM Innovation Space MCC im Hintergrund.

Freiburg erhält 25 Millionen Euro für neues Digitales Innovationszentrum DIGIZ

Universitätsklinikum Freiburg gründet neues Digitales Innovationszentrum DIGIZ

Das Universitätsklinikum Freiburg startet ein neues Digitales Innovationszentrum, kurz DIGIZ. Das Projekt soll den Transfer von Forschungsergebnissen in die medizinische Praxis beschleunigen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Medizin und Industrie stärken. Das Land Baden-Württemberg fördert die Initiative in den nächsten fünf Jahren mit bis zu 25 Millionen Euro.

Die Landesregierung entschied sich für Freiburg als Standort für DIGIZ aufgrund der vorbildlichen Digitalisierung der dortigen Kliniken. Ausschlaggebend waren zudem die lebendige Gründerszene in der Region und die gut etablierten Forschungsnetzwerke. Die Förderung von bis zu 25 Millionen Euro fließt von 2026 bis 2030 in den Aufbau und Betrieb des Zentrums.

DIGIZ setzt auf das "Industry-on-Campus"-Modell, um die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Partner wie Siemens Healthineers werden eng mit Forschenden und Klinikern zusammenarbeiten. Zu den Hauptzielen des Zentrums gehören die Umsetzung von Forschungserkenntnissen in praktische medizinische Lösungen sowie die Entwicklung datenbasierter Innovationen im Gesundheitswesen.

Von dem neuen Zentrum erhoffen sich die Verantwortlichen einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Region. Gleichzeitig sollen die Forschungskapazitäten im gesamten Land ausgebaut und Baden-Württembergs führende Rolle bei der digitalen Gesundheitsversorgung weiter gestärkt werden.

Das Zentrum wird mit starker Unterstützung des Landes und in Partnerschaft mit der Industrie arbeiten. Durch den Fokus auf die zügige Überführung von Forschung in die medizinische Anwendung könnte DIGIZ die Gesundheitsversorgung nachhaltig verändern. In den kommenden fünf Jahren soll es sich zu einem zentralen Knotenpunkt für digitale Gesundheitsinnovationen in der Region entwickeln.