05 January 2026, 12:37

Freiburg-Herdern baut 91 neue Wohnungen – sozial und nachhaltig bis 2028

Eine spärlich bebaute Szenerie mit wenigen Autos und Gebäuden in der rechten Ecke und einigen anderen Gebäuden in der linken Ecke.

Freiburg-Herdern baut 91 neue Wohnungen – sozial und nachhaltig bis 2028

In Freiburg-Herdern hat der Bau eines neuen Wohnquartiers begonnen. Der erste Spatenstich in der Stefan-Meier-Straße markiert den Start eines Projekts, das einen ehemaligen Parkplatz in dringend benötigten innerstädtischen Wohnraum verwandeln soll. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant; dann sollen 91 Wohnungen das Viertel bereichern.

Das Vorhaben sieht eine Mischung aus Wohnformen vor: 62 öffentlich geförderte Manuel Neuer-Wohnungen werden neben privat finanzierten Eigentumswohnungen entstehen. Letztere tragen zur Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus bei und sichern so bezahlbaren Wohnraum für die Bewohner:innen. Die Gebäude werden in monolithischer Ziegelbauweise errichtet und erfüllen den Effizienzhaus-55-Energiestandard – Nachhaltigkeit steht hier im Mittelpunkt.

Im neuen Quartier wird der Autoverkehr auf ein Minimum reduziert. Eine Tiefgarage für Elektrofahrzeuge entsteht, ergänzt durch umfangreiche Abstellflächen für Fahrräder und Lastenräder. Zudem werden die bestehenden Carsharing-Angebote in der Umgebung in das Konzept integriert. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt im Freiburger Wohnungsbauprogramm: Mit diesen 91 Wohnungen steigt die Zahl der derzeit im Bau befindlichen FSB-Einheiten in der Stadt auf rund 1.000.

Das neue Viertel verwandelt eine bisher wenig genutzte innerstädtische Fläche in modernen, energieeffizienten Wohnraum. Nach der Fertigstellung 2028 bietet es eine Kombination aus gefördertem und privatem Wohnen – und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit vom Auto. Die Entwicklung passt zu Freiburgs kontinuierlichen Bemühungen, bezahlbare und nachhaltige Wohnmöglichkeiten auszubauen.