08 April 2026, 00:18

Freiburger Restaurant und türkisches Bauunternehmen wegen Lohnbetrugs bestraft

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Freiburger Restaurant und türkisches Bauunternehmen wegen Lohnbetrugs bestraft

Ein Restaurant in Freiburg und ein türkisches Bauunternehmen sind wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht mit Strafen belegt worden. Ermittlungen deckten ausstehende Löhne, nicht abgeführte Sozialabgaben und illegale Beschäftigungspraktiken auf. Die Behörden haben nun Bußgelder verhängt und Nachforderungen gegen die Betriebe erhoben.

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Das Freiburger Restaurant hatte seine Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und mindestens 26 Beschäftigten den gesetzlichen Mindestlohn vorenthalten. Zudem wurden Sozialabgaben einbehalten, sodass die Arbeitnehmer ohne ausreichenden Versicherungsschutz blieben. Der Inhaber wurde mit einem Bußgeld von 5.250 Euro belegt und muss zudem 8.000 Euro an ausstehenden Abgaben nachzahlen.

In einem weiteren Fall hatte ein türkisches Bauunternehmen zehn Mitarbeiter ohne gültige Arbeitserlaubnis nach Deutschland entsandt. Gegen den Geschäftsführer wurde ein Bußgeld in Höhe von 3.600 Euro verhängt; zudem muss er die Verfahrenskosten tragen. Beide Fälle zeigen, wie konsequent die Behörden gegen illegale Beschäftigungspraktiken vorgehen.

Die Strafen und Zahlungsaufforderungen folgen auf Ermittlungen wegen Lohnbetrugs und illegaler Beschäftigung. Während das Restaurant nun ausstehende Löhne und Sozialabgaben begleichen muss, drohen dem Bauunternehmer weitere finanzielle Konsequenzen. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung der Arbeitsgesetze in beiden Branchen.

Quelle