Freiburgs Großbaustellen: Straßen, Plätze und Verkehr im Wandel bis 2028
Dietlind Grein GrothFreiburgs Großbaustellen: Straßen, Plätze und Verkehr im Wandel bis 2028
Freiburg hat eine Reihe großer Bau- und Stadtentwicklungsprojekte angekündigt, die bis 2028 laufen sollen. Dazu gehören Straßen Sperrungen, Infrastrukturmodernisierungen und neue öffentliche Plätze. Die ersten Veränderungen beginnen bereits Anfang 2026 und werden den Verkehr sowie das lokale Umfeld beeinflussen.
Von Februar bis Juni 2026 verlegt die Badenova eine neue Hauptleitung für das Fernwärmenetz entlang der Breisgauer Straße. Zwar wurden für diesen Abschnitt keine konkreten Klimaziele genannt, doch das Vorhaben steht im Einklang mit den bundesweiten Bestrebungen, effiziente Energienetze auszubauen.
Im Frühjahr 2026 starten zudem kleinere städtische Projekte. Der Petit-Paradis-Platz und die Alpenstraße werden aufgewertet, während der Heitera-Parkplatz in Schönberg zu einem kleinen Platz für den Mercado-Markt umgestaltet wird. Bis Juni 2026 wird die Route de la Heitera in der Nähe der Schule nach Abschluss von Sicherheitsarbeiten für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Von April bis Oktober 2026 bleibt die Mittlere Brücke wegen Sanierungsarbeiten für den Autoverkehr gesperrt. Zeitgleich ist der Kardinal-Unterführung teilweise bis Juni gesperrt, wobei eine Spur blockiert bleibt. Im Herbst 2026 werden Tempo-30-Zonen in der Nähe der Rue du Botzet und der Route des Arsenaux eingeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Der Vorplatz des Postamts soll bis Herbst 2026 fertiggestellt werden. Die Neugestaltung des Klein-Sankt-Johann-Platzes zieht sich hingegen bis ins Frühjahr 2028 hin. Auch die Pläne für den Vignettaz-Daler-Platz schreiten voran, wobei nach einer öffentlichen Konsultation von Herbst 2026 bis Sommer 2027 die endgültige Genehmigung aussteht.
Die Projekte werden langfristige Veränderungen für Freiburgs Infrastruktur, den Verkehrsfluss und die öffentlichen Räume mit sich bringen. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Phasen, wobei einige Bereiche bis 2028 gesperrt oder eingeschränkt bleiben. Anwohner und Pendler sollten sich auf Beeinträchtigungen während der Bauzeiten einstellen.