28 January 2026, 22:40

Frohnmaier will Schulalltag in Baden-Württemberg mit Disziplin und Flaggen reformieren

Eine Gruppe von Schülern in Schuluniformen steht zusammen, einer hält eine Fahne, mit Menschen, einer Kamera, einem Gebäude, einem Schild, einer Fahne und einer Treppe im Hintergrund.

AfD-Spitzenkandidat fordert mehr Disziplin im Schulalltag - Frohnmaier will Schulalltag in Baden-Württemberg mit Disziplin und Flaggen reformieren

AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg: Markus Frohnmaier schlägt Reformen für den Schulalltag vor

Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD in Baden-Württemberg, hat mehrere Vorschläge zur Veränderung des Schulablaufs vorgelegt. Seine Pläne umfassen strengere Regeln für das Verhalten von Schülerinnen und Schülern sowie die Präsenz nationaler Symbole. Die Anregungen kommen im Vorfeld künftiger Landesschülerwahlen – ein konkreter Termin für die Debatte über solche Maßnahmen steht jedoch noch nicht fest.

Eine zentrale Forderung Frohnmaiers ist, dass Schüler aufstehen sollen, wenn Lehrkräfte den Klassenraum betreten. Seiner Ansicht nach würde diese Tradition den Respekt vor Autoritätspersonen stärken und die Disziplin an Schulen verbessern.

Darüber hinaus plädiert er dafür, in jeder Schule des Landes die Flagge Baden-Württembergs zu hissen. Dies solle die Integration fördern und bei den Schülerinnen und Schülern ein stärkeres Landesbewusstsein wecken.

Zudem fordert Frohnmaier einen landesweiten Verhaltenskodex für Schulen. Die geplanten Regeln würden klare Erwartungen an das Verhalten setzen und so Werte wie Höflichkeit und Verantwortungsbewusstsein von früh an vermitteln.

Obwohl diese Ideen bereits skizziert wurden, gibt es bisher keinen offiziellen Zeitplan, wann sie in den Landesschülerwahlen Baden-Württembergs beraten oder abgestimmt werden könnten.

Frohnmaiers Vorschläge konzentrieren sich auf Disziplin, nationale Symbole und einen verbindlichen Verhaltenskodex an Schulen. Die Umsetzung würde eine Zustimmung über landespolitische Prozesse erfordern, doch ein konkreter Termin für Diskussionen steht noch aus. Aktuell gelten in Baden-Württembergs Schulen keine derartigen Regelungen.