20 February 2026, 08:22

Fusion von Tradias und BSDH stärkt regulierten Krypto-Handel in Europa

Ein Kreisdiagramm auf einem weiße Hintergrund, das die Marktkapitalisierungen verschiedener Kryptowährungen von 2017 bis 2018 zeigt, mit Abschnitten, die die Kapitalisierungsbeträge angeben.

Fusion von Tradias und BSDH stärkt regulierten Krypto-Handel in Europa

Zwei schwere Gewichte auf dem europäischen Markt für digitale Vermögenswerte wollen ihre Kräfte bündeln. Das spezialisierte Krypto-Handelsunternehmen Tradias wird mit der Börse Stuttgart Digital Holding (BSDH) fusionieren, dem größten Krypto-Geschäftsbereich unter den traditionellen Börsen auf dem Kontinent. Mit dem Deal wollen beide Unternehmen ihre Position im regulierten Handel mit digitalen Vermögenswerten in der Region stärken.

Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen und der finalen Verhandlungen.

Tradias hat sich als einer der führenden institutionellen Market-Maker in Europa einen Namen gemacht. Zu seinen Kunden zählen Neobroker, Banken und sogar staatliche Institutionen – das Unternehmen gilt damit als etablierter Akteur im regulierten Krypto-Handel. Die BSDH, die zur Gruppe der Stuttgarter Börse gehört, bedient bereits große Finanzplayer wie die DZ Bank und die DekaBank.

Rechtlich begleitet wurde die Fusion von der Kanzlei White & Case, die sowohl die Stuttgarter Börse als auch die BSDH beriet. Zum Team gehörten Prof. Roger Kiem, Stefan Bressler und Agmal Bahrami. Auf Seiten der Stuttgarter Börse leiteten Maximilian Böstler, Thorsten Ehinger, Oliver Vins und Constantin Bettermann die Transaktion.

Das fusionierte Unternehmen wird die institutionelle Handelsexpertise von Tradias mit der etablierten Börseninfrastruktur der BSDH vereinen. Ziel ist es, die Präsenz auf dem wachsenden europäischen Markt für digitale Vermögenswerte weiter auszubauen.

Nach Abschluss der Fusion entsteht damit eine bedeutende Kraft im europäischen Krypto-Handel. Das neue Unternehmen wird eine breite Palette institutioneller Kunden bedienen – von Banken bis hin zu staatlichen Einrichtungen. Die Finalisierung hängt von den regulatorischen Freigaben ab; als Zieltermin für den Abschluss ist das späte Jahr 2026 vorgesehen.