05 January 2026, 20:24

Gasexplosion nach Lichtschalter-Betätigung erschüttert Gebäude bei Ulm

Ein Zug auf Schienen mit Bäumen, Strommasten mit Kabeln, Autos und Gebäuden zur Linken und einer Brücke vorne, die Rauch abgibt.

Gasexplosion nach Lichtschalter-Betätigung erschüttert Gebäude bei Ulm

Heftige Explosion erschüttert Gebäude nahe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen nach Betätigen eines Lichtschalters

Die Detonation ereignete sich, nachdem in einem nahegelegenen Restaurant ein Lichtschalter umgelegt worden war. Die Explosion wurde durch die Zündung eines Gas-Luft-Gemischs in einem Versorgungsschacht ausgelöst. Ermittler gehen davon aus, dass sich durch ein Leck im Keller Gas in einem Installationskanal angesammelt hatte. Als Strom durch die Leitung floss, entzündete sich das Gas und führte zur Explosion.

Durch die Wucht der Detonation wurden die Küchendecke des Restaurants sowie der Versorgungsschacht des Gebäudes beschädigt. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten rückten zum Ort des Geschehens aus. Die Behörden sperrten vorsorglich die benachbarte Bahnstrecke, gaben sie jedoch noch am selben Abend wieder frei. Verletzt wurde niemand, und sowohl Büros als auch Wohnungen im Gebäude blieben unversehrt. Ein Heizungsfachmann untersucht derzeit die Ursache des Gaslecks. Die Gasversorgung wurde vorerst abgestellt, während die Stromversorgung des Gebäudes wiederhergestellt werden konnte. Erste Schätzungen beziffern den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.

Die Explosion verursachte zwar strukturelle Schäden, jedoch keine Verletzungen. Die Einsatzkräfte sicherten das Gelände, und der Bahnverkehr wurde wiederaufgenommen. Die genauen Ursachen des Gaslecks werden noch ermittelt; mit Reparaturarbeiten wird in Kürze begonnen.