Gastfamilien gesucht: Deutsche sollen US-Austauschschüler aufnehmen
Ein deutscher Politiker ruft lokale Familien dazu auf, amerikanische Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Jürgen Hardt, Mitglied des Bundestags, wirbt in Solingen, Remscheid und Wuppertal für die Teilnahme am Parlamentsaustauschprogramm für Jugendliche (PPY), einer Initiative, die junge Menschen aus Deutschland und den USA zusammenbringt, um das interkulturelle Verständnis zu fördern.
Das PPY-Programm ist eine gemeinsame Aktion des US-Kongresses und des Deutschen Bundestags. Es bietet jungen Amerikanerinnen und Amerikanern die Möglichkeit, ein Schuljahr lang in Deutschland zu leben – beginnend im September 2026. Diesmal werden 42 Stipendiatinnen und Stipendiaten erwartet, unterstützt von AFS Interkultural Programs.
Voraussetzung für die Aufnahme einer Gastschülerin oder eines Gastschülers ist kein klassisches Familienmodell: Auch Paare, Alleinstehende oder Familien können sich bewerben – entscheidend sind ein freies Zimmer und eine offene, herzliche Haltung. Oft entstehen daraus enge, lebenslange Freundschaften zwischen Gastfamilien und Schülerinnen und Schülern.
Interessierte finden weitere Informationen auf der Website von AFS unter https://www.afs.de/host-family/. Die Organisation steht für Fragen bereit und begleitet potenzielle Gastfamilien durch den gesamten Prozess.
Ziel des Programms ist es, die deutsch-amerikanischen Beziehungen durch persönliche Begegnungen zu vertiefen. Wer eine Schülerin oder einen Schüler aufnimmt, ermöglicht jungen Amerikanerinnen und Amerikanern, die deutsche Kultur hautnah zu erleben. Die Bewerbungsfrist läuft – der Austausch startet im Herbst 2026.






