18 December 2025, 14:33

Gericht erlaubt umstrittene Atommüll-Lagerung in Philippsburg trotz Terrorrisiken

Ein Schuppen aus Asbestplatten mit einer Wand, die eine Tür in der Mitte, einen Mülltonnen auf der linken Seite, einen Baum oben links und den Himmel darüber zeigt.

VGH bestätigt Lagerung von Atommüll in Philippsburg - Gericht erlaubt umstrittene Atommüll-Lagerung in Philippsburg trotz Terrorrisiken

Gericht bestätigt Lagerung von Atommüll in Philippsburg

VGH bestätigt Lagerung von Atommüll in Philippsburg

VGH bestätigt Lagerung von Atommüll in Philippsburg

  1. Dezember 2025, 11:32 Uhr

Ein Gericht in Baden-Württemberg hat grünes Licht für die weitere Lagerung hochradioaktiver Abfallbehälter am Zwischenlager Philippsburg gegeben. Die Entscheidung fällt trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich Sicherheitsrisiken, darunter mögliche Terrorgefahren. Kritiker monieren, dass die aktuellen Schutzmaßnahmen der Anlage zentrale Schwachstellen nicht ausreichend berücksichtigen.

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) wies mehrere Klagen gegen die Lagerung radioaktiver Abfälle in Philippsburg ab. Eine der Klagen stammte von der Stadt selbst, andere Kläger äußerten Befürchtungen vor Sabotage, Terroranschlägen oder militärisch organisierten Angriffen. Die Kläger warnten, dass solche Vorfälle zu einer Freisetzung von Strahlung oberhalb der gesetzlichen Grenzwerte führen könnten.

Das Urteil erlaubt die fortgesetzte Lagerung von Atommüll in Philippsburg, einschließlich neu genehmigter Löschboxen. Die bereits vorhandenen Behälter verbleiben vorerst im Rahmen der bestehenden Genehmigung, die noch für weitere zwei Jahrzehnte gilt. Dennoch bleiben Fragen zur langfristigen Sicherheit und zu Terrorrisiken offen – die Debatte über den Schutz von Atommüll-Lagern ist damit noch nicht abgeschlossen.