Gericht kippt Stadionverbot für umstrittenen Fußballberater Roger Wittmann in Hoffenheim
Sylke SchmiedtGericht kippt Stadionverbot für umstrittenen Fußballberater Roger Wittmann in Hoffenheim
Ein Regionalgericht in Heidelberg hat im Streit zwischen der TSG Hoffenheim und dem umstrittenen Fußballberater Roger Wittmann ein Urteil gefällt. Die Richter hoben damit ein Stadionverbot für Wittmann und seinen Mitkläger Dirk Mack in der PreZero Arena auf. Von den Vereinsräumen und Trainingsanlagen des Clubs bleiben die beiden jedoch weiterhin ausgeschlossen.
Medienberichten zufolge hat Hoffenheim in dem Konflikt an Einfluss verloren. Portale wie rastatt-24stun.de und aalen-24stun.de berichteten ausführlich über das Urteil.
Das Gericht stufte die PreZero Arena als öffentlichen Raum ein. Beleidigungen gegen Vereinsvertreter reichten demnach nicht aus, um ein Hausverbot zu rechtfertigen. Das vor etwa drei Tagen verkündete Urteil stellt für Wittmann und Mack einen Teilerfolg dar – ihr Ausschluss von anderen Clubbereichen bleibt jedoch bestehen.
Die TSG Hoffenheim reagierte mit Stellungnahmen der Vorstandsmitglieder Dr. Markus Schutz und Jörg Albrecht. Schutz betonte, dass gegenseitiger Respekt ein unverhandelbarer Grundwert des Vereins sei. Albrecht unterstrich die Vorbildfunktion der Organisation für junge Fans und verurteilte Respektlosigkeit sowie Verleumdung.
Trotz des Urteils ist der Fall möglicherweise noch nicht endgültig entschieden. Sowohl Hoffenheim als auch Wittmann und Mack behalten das Recht, in Berufung zu gehen.
Die gerichtliche Entscheidung schränkt Hoffenheims Möglichkeiten ein, Stadionverbote durchzusetzen, bestätigt aber die Einschränkungen in anderen Bereichen. Die Vereinsführung bekräftigte ihre Haltung zu Respekt und Verantwortung. Weitere rechtliche Schritte könnten den Ausgang dieses anhaltenden Streits noch verändern.






