13 April 2026, 14:19

Großrazzia gegen Schwarzarbeit: 130 Beamte durchsuchen Karlsruher Logistikfirmen

Altes deutsches Wertpapier mit schwarzem und grünem Rand, das gedruckten Text enthält, der die Ausgabe durch die Regierung angibt.

Großrazzia gegen Schwarzarbeit: 130 Beamte durchsuchen Karlsruher Logistikfirmen

Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Raum Karlsruhe

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Am 12. November 2024 fand im gesamten Karlsruher Raum eine groß angelegte Kontrollaktion gegen nicht angemeldete Arbeit und illegale Beschäftigung statt. Fast 130 Zollbeamte durchsuchten Speditions-, Transport- und Logistikunternehmen. Bei dem Einsatz, an dem mehrere Behörden beteiligt waren, wurden Dutzende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

An den Kontrollen wirkten Beamte des Zollamts Karlsruhe gemeinsam mit der Polizei sowie Mitarbeitern des Bundesamts für Güterverkehr mit. Insgesamt wurden 191 Personen zu ihrem Beschäftigungsstatus befragt.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Ludwigshafen hörte 14 Personen an, woraufhin vier formelle Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. Die FKS Heidelberg befragte 101 Menschen, was zu fünf Verfahren und einem Fall wegen mangelnder Kooperation und fehlender Ausweispapiere führte. In Karlsruhe deckte die FKS bei 46 befragten Personen einen Fall von illegalem Aufenthalt auf. Die FKS Rastatt befragte 30 Personen, leitete jedoch keine sofortigen Ermittlungen ein.

In 48 Einzelfällen wurden erste Hinweise auf Verstöße gefunden, die nun näher überprüft werden. Die Behörden werden die Angaben der Beschäftigten mit den Lohn- und Finanzunterlagen der Unternehmen abgleichen, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen.

Ziel der Aktion war es, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungspraktiken einzudämmen. Insgesamt wurden elf Ermittlungsverfahren eingeleitet; weitere Überprüfungen laufen noch. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Arbeits- und Einwanderungsgesetze in der Region konsequenter durchzusetzen.

Quelle