Halles Stadtrat entscheidet über Geiers Zukunft als Kämmerer bis 2026
Hiltraud HamannHalles Stadtrat entscheidet über Geiers Zukunft als Kämmerer bis 2026
Halles langjähriger Kämmerer und Personalchef, Egbert Geier, könnte vor Ablauf seiner aktuellen Amtszeit am 31. Dezember 2026 eine weitere Periode anstreben. Der Stadtrat wird in einer für den 28. Oktober 2026 anberaumten Sitzung über eine mögliche Verlängerung oder die Suche nach einem Nachfolger entscheiden. Unterdessen soll das Bewerbungsverfahren für die einflussreiche Position bald beginnen und damit neuen Bewerbern den Weg ebnen.
Geier bekleidet das Amt seit 20 Jahren und war zudem 14 Jahre lang – mit zwei Bestätigungen – stellvertretender Bürgermeister. Seine Expertise umfasst Finanzplanung, Digitalisierung und Asylpolitik – zentrale Aufgabenbereiche, die auch sein möglicher Nachfolger verantworten wird. Der Stadtrat muss sich vor Ablauf von Geiers Vertrag für eine Verlängerung oder die Ernennung eines Nachfolgers entscheiden.
Die Stelle wird vom 19. Juni bis zum 19. Juli 2026 erneut ausgeschrieben. Bewerber müssen über einen Hochschulabschluss verfügen, Führungserfahrung nachweisen und bereit sein, nach Halle umzuziehen. Die Bewerbungsphase wird voraussichtlich erste Favoriten für die Position erkennen lassen.
Das politische Interesse an der Wahl wächst. Die Christlich Demokratische Union (CDU) sieht darin eine Gelegenheit, ihren Einfluss in der Halleschen Verwaltung zurückzugewinnen. Geier gilt jedoch weiterhin als starker Kandidat, auch wenn er sich in einem veränderten politischen Umfeld mit der Frage einer weiteren Amtszeit auseinandersetzen muss.
Die Entscheidung des Stadtrats am 28. Oktober 2026 wird darüber bestimmen, ob Geier im Amt bleibt oder ein neuer Kämmerer die Geschicke übernimmt. Der gewählte Kandidat wird die finanziellen und verwaltungspolitischen Weichen in Halle für die kommenden Jahre stellen. Die bis Juli laufende Bewerbungsphase wird der erste Prüfstein sein, wer für die Nachfolge infrage kommt.






