Halles Weihnachtsmarkt 2025 glänzt mit neuem Charme und stillen Momenten
Dietlind Grein GrothHalles Weihnachtsmarkt 2025 glänzt mit neuem Charme und stillen Momenten
Halles Weihnachtsmarkt 2025 offiziell eröffnet
Am Dienstagabend wurde Halles Weihnachtsmarkt 2025 mit einer festlichen Zeremonie feierlich eröffnet. Unter einem 13 Meter hohen, mit 2.400 Lichtern geschmückten Tannenbaum versammelten sich Einheimische und Besucher. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt und Landrat André Schröder gestalteten gemeinsam mit Weihnachtsliedern, der Lichterweihe und saisonalen Leckereien für Kinder den Auftakt.
Die Eröffnung wurde mit einem Festakt begangen, bei dem der Stadtchor und der Opernchor traditionelle Weihnachtslieder sangen. Bäckermeister Stefan Kirn und der Nikolaus verteilten frisch gebackene Weihnachtsbrezeln an begeisterte Kinder. Oberbürgermeister Vogt betonte, wie wichtig der Markt für Familien sei – als Moment der Freude in wirtschaftlich und sozial schwierigen Zeiten.
Neu in diesem Jahr sind der in rotes Licht getauchte Ratshof und das festlich illuminierte Stadthaus. Ein eigens eingerichtetes „Finnisches Dorf“ verleiht mit Feuerstellen und skandinavischen Köstlichkeiten nordischen Charme. Zudem bietet ein kleinerer Markt in der Nähe des Opernhauses zusätzlichen Raum zum Schlendern und Entdecken.
Wer es ruhiger mag, kann täglich in der ersten Öffnungsstunde die „Stille Stunde“ nutzen – ganz ohne Musik. Am 8. Dezember bleibt der gesamte Markt sogar musikalisch unbegleitet. Zudem hat die Stadt am Roten Turm zwei kostenlose Stände für lokale Vereine reserviert, die in der Eröffnungswoche ihre Arbeit präsentieren können.
Mit insgesamt 93 Ständen bietet der Markt 32 Kunsthandwerksbuden, 21 Essensstände, 18 Getränkeausschänke, 16 Süßwarenbuden und sechs Fahrgeschäfte. Schröder verwies darauf, dass das Ereignis nicht nur Besucher aus Halle, sondern aus der gesamten Region Mansfeld-Südharz anzieht.
Der Weihnachtsmarkt 2025 überzeugt mit erweitertem Angebot – von festlicher Beleuchtung bis zu lärmfreien Stunden. Die Veranstalter wollen einen inklusiven Ort schaffen, an dem Jung und Alt die Vorweihnachtszeit genießen können. Der Markt bleibt eine zentrale Tradition für die Stadt und die umliegende Region.