Heidelberg baut 128 Meter lange Gneisenaubrücke für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen
Hiltraud HamannHeidelberg baut 128 Meter lange Gneisenaubrücke für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen
Heidelberg beginnt mit Bau der Gneisenaubrücke – neue 128-Meter-Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim
In Heidelberg haben die Bauarbeiten für die Gneisenaubrücke begonnen, eine 128 Meter lange Konstruktion, die künftig die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim miteinander verbindet. Das 19-Millionen-Euro-Projekt schafft eine direkte, autofreie Route für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen. Nach Fertigstellung sollen täglich rund 11.000 Radler:innen die Brücke nutzen.
Die Gneisenaubrücke ist ein zentrales Element des Heidelberger Radwegenetzes und verknüpft drei wichtige Radschnellverbindungen: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) sowie Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Zudem ist sie in das landesweite RadNETZ BW eingebunden und fördert so nachhaltige Mobilität in ganz Baden-Württemberg.
Die Baukosten werden größtenteils aus Landesmitteln finanziert. Baden-Württemberg steuert 13,75 Millionen Euro bei – rund 75 Prozent der Gesamtkosten –, da das Projekt sowohl den Radverkehr als auch den Klimaschutz vorantreibt. Die Stadt Heidelberg bezeichnet die Brücke als Leuchtturmprojekt für grüne Mobilität.
Langfristig ist geplant, die Route über den Neckar zu verlängern und so eine Anbindung an den Campus Neuenheimer Feld sowie das Universitätsklinikum zu schaffen. Ab 2027 soll der Bau einer separaten Neckarbrücke beginnen, die das Netz weiter ausbaut.
Die Gneisenaubrücke wird eine barrierefreie Verbindung für tausende Radfahrer:innen bieten. Ihre Fertigstellung stärkt die Heidelberger Radinfrastruktur und unterstützt die Klimaziele des Landes. Das Projekt bleibt im Zeitplan, wobei die Landesförderung den Großteil des 19-Millionen-Budgets deckt.






