Hertha BSC verpasst Aufstieg – nach 0:1 gegen Magdeburg droht radikaler Umbruch
Angelo BriemerHertha BSC verpasst Aufstieg – nach 0:1 gegen Magdeburg droht radikaler Umbruch
Hertha BSCs Aufstiegsträume sind nach einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg geplatzt. Die Pleite besiegelt das Verfehlen der Saisonziele – Spieler und Verantwortliche räumen nun ein, dass tiefgreifende Veränderungen nötig sind. Trainer Stefan Leitl hat bereits eine harte Trainingswoche angekündigt, um die Schwächen der Mannschaft zu beheben.
Die Niederlage ist ein weiterer Rückschlag in einer enttäuschenden Serie: In den letzten vier Spielen holte Hertha BSC nur einen Punkt und erzielte ein einziges Tor. Die Bilanz der Rückrunde – fünf Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen – offenbart die mangelnde Konstanz. Am Ende stehen magere 20 Punkte.
Stürmer Fabian Reese kritisierte die Unfähigkeit des Teams, verlässliche Torschützen aufzubieten. Verteidiger Luca Schuler ging noch weiter und attestierte der Mannschaft schlichtweg mangelnde Qualität. Selbst Topscorer Dilan Markanday wurde während des Spiels ausgewechselt, weil er die geforderte Intensität nicht brachte.
Abseits des Platzes deutete Sportdirektor Peter Görlich einen Strategiewechsel an: Der direkte Bundesliga-Aufstieg rücke möglicherweise in den Hintergrund. Für den Sommer plant der Verein einen Umbruch im Kader. Mit Diego Demme und Tjark Ernst stehen bereits zwei Leistungsträger im Fokus anderer Klubs. Schuler hofft indes auf bessere Leistungen in den letzten beiden Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld.
Hertha BSC steht nun ein Sommer des Umbruchs bevor, nachdem der Aufstieg verpasst wurde. Das Training wird verschärft, um die Defizite zu beheben. Mit möglichen Abgängen von Schlüsselspielern und einer neuen Ausrichtung werden die kommenden Monate die Zukunft des Vereins prägen.






