Sechs Hessen auf neuem CDU-Bundesvorstand gewählt - Hessen dominiert CDU-Bundesvorstand mit sechs Schlüsselpositionen
Sechs Politiker aus Hessen haben Schlüsselpositionen im neuen Bundesvorstand der CDU übernommen. Die Wahlen fanden während des jüngsten Parteitags statt und brachten prominente Erfolge für Landesvertreter und Abgeordnete.
Unter den Gewählten nimmt Ines Claus nun eine herausragende Rolle als stellvertretende Bundesvorsitzende ein – das erste Mal, dass Hessen solchen direkten Einfluss in der obersten Führungsriege der Cdu erhält.
Ines Claus, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Hessen, wurde mit 657 Stimmen zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Ihre neue Position verschafft ihr direkten Einfluss auf bundespolitische Entscheidungen und hebt sie von anderen Landesvertretern ab, die sich vor allem auf regionale Wahlkämpfe konzentrieren. Boris Rhein, Hessens Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender, lobte ihre Ernennung und bezeichnete sie als "starke Stimme der Region in Berlin".
Astrid Wallmann, Präsidentin des Hessischen Landtags, erhielt mit 804 Stimmen die höchste Zustimmung. Kim-Sarah Speer, Landtagsabgeordnete, wurde mit 773 Stimmen wiedergewählt, während Johannes Volkmann, Bundestagsabgeordneter, 757 Stimmen auf sich vereinte. Alexander Lorz, Hessens Finanzminister, kehrte mit 734 Stimmen in den Vorstand zurück.
Rhein betonte zudem die wachsende Bedeutung Hessens in der Partei und erklärte, an der Bundesführung der Cdu führe "kein Weg an Hessen vorbei". Fabian Beine wurde zum digitalpolitischen Sprecher der Bundespartei ernannt und komplettiert damit das sechsköpfige Team aus dem Land.
Die Wahlen markieren einen deutlichen Zuwachs an Einfluss für Hessen innerhalb der bundesweiten CDU-Strukturen. Mit sechs Vertretern im Bundesvorstand wird das Land künftig eine aktivere Rolle bei der Gestaltung der Parteipolitik spielen. Claus' Position als stellvertretende Vorsitzende sichert eine direkte Schnittstelle zwischen Landes- und Bundesebene.