15 February 2026, 12:27

Hoffenheim knackt Vereinsrekord: Achter Heimsieg in Serie gegen Freiburg

Ein Abzeichen mit der Nummer 85, das die bayerische Fußballmannschaft repräsentiert, mit deutschem Text unten.

Hoffenheim knackt Vereinsrekord: Achter Heimsieg in Serie gegen Freiburg

TSG Hoffenheim setzt neuen Vereinsrekord: Achter Heimsieg in Folge gegen SC Freiburg

Die TSG Hoffenheim hat mit einem klaren 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg einen neuen Vereinsrekord aufgestellt – den achten Heimsieg in Serie. Der Erfolg festigt ihre Position auf dem dritten Platz der Bundesliga, 14 Punkte vor dem siebten Eintracht Frankfurt. Die beeindruckende Saisonleistung markiert eine deutliche Wende nach dem Abstiegskampf des Vorjahres.

Von Beginn an dominierten die Kraichgauer das Spiel. Fisnik Asllani eröffnete in der 46. Minute den Torreigen – sein siebtes Saisontor. Nur fünf Minuten später köpfte Ozan Kabak zum 2:0 ein, ehe Valentin Gendrey in der Nachspielzeit mit dem 3:0 den Endstand besiegelte.

Die Mannschaft zeigt seit Wochen überzeugende Leistungen: Vor der deutlichen 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern München am 8. Februar blieb Hoffenheim in sieben Ligaspielen ungeschlagen. Trotz dieses Rückschlags gelang mit dem Heimsieg die Revanche – die Serie im PreZero-Arena bleibt damit intakt. Für Mittelfeldspieler Grischa Prömel steht indes eine ungewisse Zukunft bevor: Sein auslaufender Vertrag und ein Angebot des VfB Stuttgart lassen Spekulationen über einen Wechsel aufkommen.

Nach dem Spiel führte Asllani den Erfolg auf den starken Teamzusammenhalt und die harte Trainingsarbeit zurück. Besonders die intuitive Verständigung auf dem Platz sei entscheidend, so der Stürmer. Prömel lobte unterdessen Rechtsverteidiger Vladimír Coufal als "absolutes Vorbild" und "Weltklasse-Spieler". Trainer Christian Ilzer mahnte trotz des Erfolgs zur Vorsicht und betonte, man dürfe sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen – der Fokus liege auf dem nächsten Spiel.

In den kommenden Wochen warten schwierige Auswärtsspiele bei den 1. FC Köln und RB Leipzig, gefolgt von Heimspielen gegen Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart. Mit 42 Punkten aus 21 Spielen und einer Tordifferenz von +16 bleibt Hoffenheim auf Kurs für die Champions-League-Qualifikation.

Der rekordverdächtige Sieg zementiert die Tabellenposition und baut den Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Die anstehenden Partien werden die Mannschaft vor Herausforderungen stellen, doch die aktuelle Form spricht für sich. Der Wandel vom Abstiegskandidaten der Vorsaison zum diesjährigen Spitzenreiter unterstreicht die Entwicklung unter Trainer Ilzer.