03 April 2026, 02:12

Hoffmeister-Kraut stärkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommasten.

Hoffmeister-Kraut stärkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf mehrtägigem Indien-Besuch

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts-, Arbeits- und Tourismusministerin von Baden-Württemberg, hat eine mehrtägige Reise nach Indien angetreten, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Maschinenbau und Medizintechnik zu vertiefen. Im Mittelpunkt stehen Termine in Pune und Mumbai.

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Am 4. Februar trifft die Ministerin mit Shobha Karandlaje, Indiens Staatsministerin für Arbeit und Beschäftigung, zusammen. Themen der Gespräche sind Arbeitsmarktpolitik und wirtschaftliche Kooperation.

Am 7. Februar stehen Treffen mit neu gewählten Regierungsvertretern des Bundesstaates Maharashtra auf dem Programm. Im Fokus stehen dabei die Fachkräftesicherung und die Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt.

Zwei bedeutende Unternehmensbesuche sind geplant: Bei Bharat Forge, einem führenden Hersteller hochfester Schmiedeteile, wird Hoffmeister-Kraut mögliche Industriepartnerschaften erkunden. Zudem besucht sie das Entwicklungszentrum des baden-württembergischen Mechatronik-Unternehmens Marquardt in Pune, das an Lösungen für die E-Mobilität arbeitet.

Der Handel zwischen Baden-Württemberg und Indien erreichte 2023 ein Volumen von 4,267 Milliarden Euro. Maschinenbau war dabei sowohl bei den Exporten (2,430 Mrd. Euro) als auch bei den Importen (1,837 Mrd. Euro) führend. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte kürzlich die EU aufgefordert, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien zu beschleunigen.

Die Delegationsreise folgt auf ein wachsendes Interesse baden-württembergischer Unternehmen an Indiens Automobil- und Ingenieurssektor. So plant Bosch ein Joint Venture in Pune für E-Achsen und E-Motoren, das Mitte 2026 an den Start gehen soll.

Der Besuch unterstreicht die vertieften Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien. Bei Gesprächen mit Ministern, Unternehmen und Behörden geht es um Handel, Technologie und Fachkräftequalifizierung. Die Ergebnisse könnten künftige Investitionen und die politische Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen prägen.

Quelle