HZA-SI: Ein klarer Fall - Zoll erwischt Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von ├╝ber 14.000 Euro
Sylke SchmiedtHZA-SI: Ein klarer Fall - Zoll erwischt Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von ├╝ber 14.000 Euro
HZA-SI: Ein glasklarer Fall – Zoll stoppt Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von über 14.000 Euro
Singen – Zollamt Singen – Ein in Zürich lebender Deutscher transportierte Fenster im Wert von über 14.000 Euro – ohne sie zu verzollen. ✚ Weiterlesen
- Dezember 2025, 00:11 Uhr
Ein deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Zürich ist von Zollbeamten beim Schmuggel von Fenstern im Wert von über 14.000 Euro gestellt worden. Der Vorfall ereignete sich am 10. Dezember 2025 auf der Bundesstraße 314 zwischen Stühlingen und Blumberg. Gegen den Mann wurden inzwischen Steuerhinterziehungsermittlungen eingeleitet.
Der Fahrer transportierte die Fenster auf einem Anhänger, als er von Zöllnern kontrolliert wurde. Er gab an, die Lieferung sei für ein Bauprojekt im Schwarzwald-Baar-Kreis bestimmt, konnte jedoch keine Zollpapiere vorlegen.
Die zollamtliche Abfertigung von Handelswaren am Posten Rheinheim ist selten und nur in Ausnahmefällen gestattet. Die meisten Sendungen müssen an einer zugelassenen Zollstelle angemeldet und abgefertigt werden. Ein Großteil dieses Verfahrens läuft über das IT-System ATLAS automatisch ab. Die Beamten setzten Zollgebühren in Höhe von etwa 3.780 Euro sowie eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro fest. Nach Begleichung der Kosten durfte der Mann seine Fahrt mit der Ware fortsetzen. Der Fall wurde mittlerweile an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Die Ermittlungen zum Schmuggelversuch laufen derzeit. Dem Mann drohen Strafen, weil er die Handelswaren nicht deklariert hat. Die Zollbehörden kontrollieren weiterhin streng undeklarierte Warensendungen, die nach Deutschland eingeführt werden.