IG Metall in Baden-Württemberg verliert 2023 tausende Mitglieder durch Wirtschaftskrise
Hiltraud HamannRückgang der Mitgliedschaft - Was IG Metall dafür verantwortlich macht - IG Metall in Baden-Württemberg verliert 2023 tausende Mitglieder durch Wirtschaftskrise
IG Metall in Baden-Württemberg verzeichnet Rückgang der Mitgliederzahlen für 2023
Die Gewerkschaft IG Metall in Baden-Württemberg meldet einen Mitgliederschwund im vergangenen Jahr. Die Zahl der Mitglieder sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent und lag im Dezember bei 393.780. Als Hauptgründe für den Rückgang nannte die Führung wirtschaftliche Schwierigkeiten und Branchenbelastungen.
Die Bezirksleiterin der IG Metall, Barbara Resch, bezeichnete 2023 als ein schwieriges Jahr für Beschäftigte und die Organisation gleichermaßen. Sie verwies auf anhaltende wirtschaftliche Instabilität, geopolitische Spannungen und Handelskonflikte als zentrale Herausforderungen. Stellenabbau, weniger Neueintritte und sinkende Auszubildendenzahlen trugen ebenfalls zum Mitgliederrückgang bei.
Resch betonte, dass sich die IG Metall weiterhin aktiv für die Unterstützung der Beschäftigten in dieser schwierigen Phase einsetze. Sie wies darauf hin, dass Transformationsdruck und globale wirtschaftliche Fragilität die Industrie zusätzlich belasteten. Trotz der Rückschläge bleibe der Schutz der Arbeitnehmerrechte und der Arbeitsplatzsicherheit im Fokus der Gewerkschaft.
Mit dem Mitgliederschwund liegt die IG Metall in Baden-Württemberg nun bei 393.780 Mitgliedern. Die Gewerkschaft führt den Rückgang auf übergeordnete wirtschaftliche Probleme zurück, darunter geringere Einstellungen und weniger Ausbildungsplätze. Die Führung bekräftigte ihr Engagement, die Beschäftigten angesichts der anhaltenden Unsicherheiten weiter zu begleiten.