Jeff Chabots emotionaler Kampf gegen seinen Ex-Verein 1. FC Köln
Dietlind Grein GrothHoeneß lobt Geburtstagskind Chabot - Jeff Chabots emotionaler Kampf gegen seinen Ex-Verein 1. FC Köln
Jeff Chabot trifft am Wochenende mit dem VfB Stuttgart auf seinen ehemaligen Verein 1. FC Köln. Der Verteidiger hat sich seit seinem Wechsel im Sommer 2024 zu einer Schlüsselfigur im Team entwickelt – seine konsequenten Leistungen und Führungsqualitäten machen ihn zum gesetzten Starter für die Partie. In dieser Saison stand Chabot in jedem Spiel für Stuttgart in der Startelf und etablierte sich als verlässliche Stütze in der Abwehr. Mit einer Körpergröße von 1,95 Metern und 95 Kilogramm bringt er körperliche Präsenz und Dominanz in den Kopfbällen mit. Seine Statistiken aus der Saison 2024/25 unterstreichen seinen Aufwärtstrend: 28 Bundesliga-Einsätze (25-mal von Beginn an), eine Passgenauigkeit von 92 Prozent und durchschnittlich 2,1 Balleroberungen pro 90 Minuten. Auch seine Disziplin hat sich verbessert – mit nur 0,4 Fouls pro Spiel, ein Rückgang im Vergleich zu 0,9 in seiner letzten Saison bei Köln. Trainer Sebastian Hoeneß lobte wiederholt seine Führungsstärke und Siegesmentalität, Eigenschaften, die gegen seinen Ex-Verein entscheidend sein könnten. Da Mittelfeldspieler Angelo Stiller wegen Krankheit möglicherweise ausfällt, wird Chabots Erfahrung und Ruhe noch wichtiger für die Mannschaft. Sein Aufstieg blieb nicht unbemerkt: Lothar Matthäus nannte ihn kürzlich als möglichen Kandidaten für den WM-Kader 2026. Zudem gab es bereits Kontakte zum Nationaltrainer Julian Nagelsmann – ein weiteres Zeichen für seinen wachsenden Ruf. Seit seinem Abschied von Köln hat Chabot eine deutliche Wandlung durchlaufen – vom soliden Verteidiger zum Führungsspieler in Stuttgart. Sein Einfluss auf dem Platz wächst stetig. Das bevorstehende Duell gegen seinen alten Klub wird eine weitere Prüfung für seine Entwicklung und Bedeutung im Team sein.