KI-Tool der Hochschule Karlsruhe bewahrt betriebliches Wissen vor Verlust
Angelo BriemerKI-Tool der Hochschule Karlsruhe bewahrt betriebliches Wissen vor Verlust
Neues Online-Tool der Hochschule Karlsruhe schützt betriebliches Wissen vor Verlust
Ein neues digitales Werkzeugset, das darauf abzielt, wertvolles Wissen in Unternehmen zu bewahren, wurde von der Hochschule Karlsruhe entwickelt und vorgestellt. Im Rahmen des Projekts KIproWork nutzt das System künstliche Intelligenz, um zentrale Arbeitsprozesse und Fachwissen von Mitarbeitenden systematisch zu dokumentieren. Ziel ist es, dass Betriebe auch bei Personalwechsel oder Umstrukturierungen auf essenzielles Know-how zurückgreifen können.
Das Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Projektträger Karlsruhe (PTKA) begleitet. Bei der Entwicklung arbeiteten Forscher eng mit zukünftigen Nutzern zusammen, um eine benutzerfreundliche und praxistaugliche Lösung zu schaffen. Dieser partizipative Ansatz sollte sicherstellen, dass die Technologie den tatsächlichen Anforderungen in Betrieben gerecht wird.
Das Tool erfasst automatisch Arbeitsabläufe und stellt sie Kollegen bei Bedarf zur Verfügung. Zudem identifiziert es Schlüsselpersonen, deren Wissen für den Betrieb unverzichtbar ist. An der Entwicklung beteiligten sich auch die Unternehmen Miraminds GmbH und Eisenwerk Würth GmbH, die ihre Branchenexpertise einbrachten.
Das fertige Werkzeugset steht ab sofort unter kiprowork.de zur Verfügung und bietet Unternehmen eine Möglichkeit, ihr betriebliches Wissen langfristig zu sichern.
KI-gestützte Lösung für den Wissenserhalt Der KIproWork-Toolkit setzt auf KI, um kritisches Wissen in Unternehmen zu erhalten. Durch die Dokumentation von Prozessen und die Hervorhebung zentraler Mitarbeitender hilft das System, die Kontinuität in Betrieben zu wahren. Die Anwendung ist einsatzbereit – weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website.






