KIT öffnet Forschungsverbund für KI-Projekte mit Industriepartnern wie SAP und IBM
Angelo BriemerKIT öffnet Forschungsverbund für KI-Projekte mit Industriepartnern wie SAP und IBM
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat seinen regionalen Forschungsverbund für Industrieprojekte geöffnet – mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz. Die vom Smart Data Innovation Lab (SDIL) unterstützte Initiative zielt darauf ab, Unternehmen fortschrittliche Rechenressourcen und Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Ein letzter Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ist für Dezember 2021 angesetzt; mögliche Verlängerungen werden derzeit geprüft.
Der Forschungsverbund am KIT ist mit modernster GPU-Technologie ausgestattet, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Er bietet Hochleistungsrechnen, Software-Support durch Experten sowie Vermittlung zu Spezialisten. Das SDIL unterstützt zudem bei standardisiertem Datenmanagement und ermöglicht sichere Zusammenarbeit durch eine "Data Clean Room" für die industrielle Forschung.
Wichtige Technologiepartner wie SAP, IBM und Software AG haben ihre Cloud-Dienste für den Verbund ausgebaut. Parallel dazu beteiligt sich die Sicos BW GmbH am Projekt, um SDIL-Partnern bei der Entwicklung von Lösungen speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu helfen. Seit 2014 berät Sicos BW KMU über das Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) zu Anwendungen intelligenter Datennutzung.
Zur Unterstützung interessierter Antragsteller findet im Dezember 2021 eine Informationsveranstaltung zur Nutzung des Verbunds statt. Die Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen endet ebenfalls in diesem Monat; derzeit werden Gespräche über eine Verlängerung der Programmlaufzeit geführt.
Mit dem Start des Verbunds erhalten Industrieunternehmen Zugang zu fortschrittlichen KI- und Machine-Learning-Tools. Sie können nun die Infrastruktur des KIT, fachkundige Unterstützung und sichere Datenumgebungen für ihre Forschung nutzen. Das finale Einreichungsfenster für Projektanträge im Dezember 2021 markiert den nächsten Schritt zur Ausweitung der Initiative.






