"Lange Nacht der Impfungen": Deutschland kämpft gegen Influenza-Welle mit Sonderaktion
Sylke Schmiedt"Lange Nacht der Impfungen": Deutschland kämpft gegen Influenza-Welle mit Sonderaktion
Lange Nacht der Impfungen: Deutschland startet Sonderaktion gegen Atemwegserkrankungen
Mit dem Herbst kehren die Atemwegsinfektionen zurück – Influenza A, Influenza B, COVID-19 und das Respiratorische Syncytial-Virus (RSV) stellen besonders für Risikogruppen eine Gefahr dar. Um die Bevölkerung zu schützen, findet am 8. Oktober 2025 die "Lange Nacht der Impfungen" statt. An diesem Tag bieten Arztpraxen und Apotheken Impfungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten an, oft ohne vorherige Terminvereinbarung.
Die "Lange Nacht der Impfungen" wird in acht Bundesländern durchgeführt, wobei zahlreiche Apotheken und Arztpraxen teilnehmen. Allein in Berlin bleibt etwa die Nordland-Apotheke von 19 bis 22 Uhr für spontane Impfungen geöffnet. Einige Regionen ergänzen das Angebot durch einen "Langen Tag der Impfungen" oder sogar einen ganzen "Monat der Impfungen", um möglichst vielen Menschen den Zugang zu erleichtern.
Gesundheitsexperten raten dringend zu Impfungen gegen Influenza A, Influenza B, COVID-19 und RSV – insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlungen auf Basis der aktuellen Virusvarianten aktualisiert. In vielen Fällen können Influenza A, Influenza B und COVID-19-Impfungen sogar in einem Termin verabreicht werden, was den Schutz besonders bequem macht.
Studien zeigen, dass die Influenza A und Influenza B Impfung nicht nur vor der Krankheit selbst schützt, sondern auch das Risiko für schwere Herzprobleme wie Herzinfarkte senkt. Wer sich jetzt impfen lässt, beugt schweren Verläufen vor – besonders wichtig in den kalten Monaten, wenn die Infektionszahlen steigen.
Ziel der Aktion ist es, die Impfquoten vor dem Höhepunkt der Atemwegserkrankungen zu erhöhen. Durch verlängerte Öffnungszeiten und oft ohne Terminbarriere hoffen die Verantwortlichen, mehr Menschen zu erreichen. Impfungen bleiben die wirksamste Maßnahme, um schwere Komplikationen durch Influenza A, Influenza B, COVID-19 und RSV zu vermeiden.