Ludwigsburgs "Runder Tisch Gleichstellung" startet mit neuem Männertags-Projekt durch
Dietlind Grein GrothLudwigsburgs "Runder Tisch Gleichstellung" startet mit neuem Männertags-Projekt durch
Ludwigsburgs "Runder Tisch Gleichstellung" nimmt nach Pandemie-Pause Arbeit wieder auf
Nach einer Unterbrechung während der COVID-19-Pandemie hat sich der Ludwigsburger "Runde Tisch Gleichstellung" neu formiert. Die Gruppe plant nun ein gemeinsames Projekt zum Internationalen Männertag am 19. November 2026 und möchte dabei vielfältige Perspektiven einbinden, um das Programm mitzugestalten.
Ein erstes Treffen Ende Dezember diente der Skizzierung eines vorläufigen Konzepts. Federführend sind die städtische Gleichstellungsbeauftragte Dr. Kristina Wolff und ihre Kollegin auf Kreisebene, Cynthia Schönau. Ihr Ziel ist es, über diesen Austausch Ideen in konkrete, jährlich wiederkehrende Projekte umzusetzen.
Der nächste wichtige Termin ist der 25. März, wenn der Runde Tisch von der Theorie in die Praxis übergeht. Unter dem Motto "Männlich – aber wie?" beginnen dann die detaillierten Planungen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Öffentlichkeitsarbeit für den Ludwigsburger Wertekompass gegen Gewalt sein.
Während der Landesfrauenrat Baden-Württemberg Initiativen für Geschlechtergerechtigkeit unterstützt, gibt es keine konkreten Hinweise auf frühere Aktivitäten Ludwigsburgs zum Internationalen Männertag. Das aktuelle Vorhaben markiert somit einen Neuanfang für das Engagement der Stadt in diesem Bereich.
In den kommenden Monaten wird der Runde Tisch mit lokalen Akteur:innen die Pläne finalisieren. Das Märztreffen soll die Weichen für die Aktivitäten bis 2026 stellen. Die Veranstalter:innen hoffen, dass der Tag Impulse für eine breitere Debatte über Geschlechterrollen und Gewaltprävention gibt.