15 April 2026, 18:14

Mercedes-Benz kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant Milliarden-Einsparungen

Papieraktienzertifikat für die Mercedes-Benz Company Limited mit einer klassischen Autoillustration mit Glanzfinish, fetter zentrierter Schrift und einem hellblauen Hintergrund.

Mercedes-Benz kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant Milliarden-Einsparungen

Mercedes-Benz verzeichnet starken Gewinnrückgang im dritten Quartal 2023

Der Stuttgarter Autokonzern Mercedes-Benz hat für das dritte Quartal 2023 einen deutlichen Einbruch der Gewinne gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brachen die Erträge um über 50 Prozent ein und beliefen sich nur noch auf 1,7 Milliarden Euro. Um die Finanzen zu stabilisieren, plant das Unternehmen nun, jährlich Milliarden einzusparen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch die Umsätze des Luxusherstellers gingen im selben Quartal um 6,7 Prozent zurück und lagen bei knapp unter 35 Milliarden Euro. Finanzvorstand Harald Wilhelm betonte die Notwendigkeit strengerer Kostendisiplin und Effizienzsteigerungen. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Einsparungen nannte das Unternehmen jedoch noch nicht.

Besonders in China, einem zentralen Absatzmarkt, leiden die Verkäufe unter der zurückhaltenden Kaufbereitschaft vermögender Kunden angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit. Hochpreisige Modelle verkaufen sich dabei besonders schlecht. Trotz des finanziellen Drucks garantiert Mercedes-Benz den meisten deutschen Mitarbeitenden jedoch Jobgarantien – zumindest bis Ende 2029.

Ein genereller Personalabbau wird zwar nicht ausgeschlossen, konkrete Pläne dazu gibt es aber noch nicht. Branchenanalysten sehen in der anhaltenden Volatilität der Automobilindustrie einen Hauptgrund für die nun beschlossenen Sparmaßnahmen.

Ziel von Mercedes-Benz ist es, in den kommenden Jahren jährlich mehrere Milliarden Euro einzusparen. Die Maßnahmen kommen zu einer Zeit, in der das Unternehmen mit nachlassender Nachfrage in China und allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Arbeitsplatzsicherheit für die deutsche Belegschaft bleibt vorerst gewahrt, langfristige Entscheidungen stehen jedoch noch aus.

Quelle