Merz besucht Baden-Württemberg: Lob für Wirtschaft, aber keine konkreten Pläne
Angelo BriemerMerz lobt den Südwesten: "Markus Söder wird nicht gerne gehört" - Merz besucht Baden-Württemberg: Lob für Wirtschaft, aber keine konkreten Pläne
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in dieser Woche seinen ersten offiziellen Besuch in Baden-Württemberg absolviert – bereits sein siebter Besuch in einem Bundesland seit Amtsantritt. Während des Aufenthalts traf er sich mit regionalen Verantwortungsträgern und lobte die wirtschaftliche Stärke der Region Baden-Württemberg.
Den Auftakt bildete Merz’ Eintrag ins Gästebuch des Bundeslandes Baden-Württemberg. Anschließend nahm er an einer Sitzung des grün-schwarzen Kabinetts Baden-Württembergs teil, wo Ministerpräsident Winfried Kretschmann ihn den Behördenvertretern vorstellte.
Der Kanzler betonte die blühenden kleinen und mittleren Unternehmen des Bundeslandes, seine starke Industriebasis sowie die Innovationskultur. Er räumte ein, dass seine anerkennenden Worte beim bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder möglicherweise nicht auf Gegenliebe stoßen dürften. Später überreichte Kretschmann Merz einen Globus – ein Symbol für dessen Verantwortung in der Weltpolitik. Im Laufe des Besuchs zeigte sich Merz daran interessiert, lokale Herausforderungen in Baden-Württemberg zu erörtern. Konkrete politische Initiativen zur Förderung von Wirtschaft oder Innovation wurden jedoch nicht vorgestellt.
Zum Abschluss würdigte Merz noch einmal die wirtschaftlichen Erfolge des Bundeslandes Baden-Württemberg. Zwar blieben konkrete Pläne aus, doch seine Gespräche mit den regionalen Führungskräften unterstrichen die Bedeutung des Bundeslandes. Die Reihe der Bundeslandbesuche setzt der Kanzler fort, um sich mit weiteren Kommunalregierungen auszutauschen.