12 February 2026, 06:20

Mordprozess nach grausamer Tat im Sindelfinger Wald eröffnet

Eine Schwarz-Weiß-Viktorianische Illustration, die eine Gruppe von Menschen in einem bewaldeten Gebiet zeigt, mit Text unten, der "Viktorianische Illustration des Mordes an einer Frau" lautet.

Leiche im Krötengang: Mann vor Gericht wegen Mord an Frau - Mordprozess nach grausamer Tat im Sindelfinger Wald eröffnet

Ein 46-jähriger Mann muss sich wegen des Mordes an einer 38-jährigen Frau im Sindelfinger Wald vor Gericht verantworten. Der Prozess begann am 1. März 2026; neun Verhandlungstage sind vorgesehen, bevor ein Urteil erwartet wird.

Der Leichnam des Opfers war im Mai 2025 von einem Forstmitarbeiter entdeckt worden. Die Leiche war in einem Amphibientunnel unter einer Straße versteckt worden. Eine spätere Obduktion bestätigte, dass die Frau durch massive Gewalteinwirkung auf den Hals getötet worden war.

Die Tat blieb monatelang unentdeckt. Die Polizei nahm den Verdächtigen vier Wochen nach dem Auffinden der Leiche fest. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Frau auf ihrem Weg nach Hause – sie fuhr mit einem E-Scooter durch den Wald – überfallen zu haben.

Die Verhandlung begann am 1. März 2026 um 9:00 Uhr. Gerichtskreise rechnen damit, dass das Verfahren bis Mitte März abgeschlossen wird.

Dem Angeklagten werden Mord und Leichenverbergung zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung droht ihm nach deutschem Recht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Fall sorgt für Aufsehen, da die Tat über einen langen Zeitraum unbemerkt blieb.